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MARLEN`s BLOG

27.10.2011 Einladung zu einem gemeinsamen Training

Untenstehende Pressemitteilung war bereits in den Zeitungen, heute möchte ich alle Interessierten gern selbst aufmuntern einmal vorbeizuschauen und zwar jeden Donnerstag 18 Uhr vor dem Stadion in Siegburg. Nur bei Schnee und Eis werden wir in das Stadion nach Lohmar ausweichen müssen, weil dort die Bahn geräumt wird. Zuerst laufen wir uns ca 25 min im Wald warm, danach gehen wir zurück in das Stadion, dehnen, machen Steigerungsläufe und beginnen mit dem Tempotraining. Derzeit haben wir zwei Gruppen, die eine Gruppe mit festem Ziel in 2012 unter 40 min zu laufen über 10 km und die andere Gruppe möchte gern in Bonn den Halbmarathon 2012 unter 2 h finishen. Im Winter legen wir viel Wert auf die Ausdauer, so stehen derzeit meist Tempowechselläufe auf dem Programm in beiden Gruppen. Ich lauf mit Euch, gebe Tipps und versuche Euch zu motivieren wo ich nur kann! Mit Willen und Fleiß kann meine seine gesteckten Ziele auch erreichen. Ich freu mich auf Euch!

SIEGBURG. Die Leichtathletikabteilung des TV Kaldauen, Mitgliedsverein des LAZ Puma Troisdorf/ Siegburg, erweitert ihr Trainingsangebot um eine zusätzliche Laufkomponente. Mit der 28-jährigen Marlen Günther konnte der TVK eine weitere Lauftrainerin gewinnen. Sie zählt nicht nur zu den erfolgreichsten Langstrecklerinnen im Kreis, sondern kann auch auf langjährige Erfahrungen im Laufbereich zurückgreifen. Das Angebot richtet sich an interessierte Läuferinnen und Läufer, die zwischen 45 und 60 Minuten über 10 Kilometer laufen können. Im Mittelpunkt stehen Ausdauer-und Tempoläufe, die dem Laufvermögen der Teilnehmer angepaßt werden. Langfristiges Ziel sind Zeitverbesserungen auf der klassischen 10 km-Distanz. Gelaufen wird jeden Donnerstag ab 18 Uhr. Treffpunkt ist jeweils das Walter-Mundorf-Stadion in Siegburg. Beginn ist am 22. September 2011. Für genauere Informationen und weitere Fragen steht Marlen Günther unter mail@marlen-guenther.de zur Verfügung. Neues Laufangebot des TV Kaldauen

michaelsberglauf09.10. Mit der maximalen Punktzahl von 92 konnte ich zum dritten Mal den VR Bank Cup gewinnen. Der letzte Lauf fand am 9.10.2011 in Siegburg statt. Nach 3 Siegen bin ich auch hier nur auf Sieg gelaufen. Ich habe für eine kleine Truppe Männer den Hasen gespielt, bis ich dann ca. 1 km vor Ende davon ins Ziel gestürmt bin.

Es hat mir großen Spaß gemacht und ich freu mich sehr, dass ich auch den VR Bank Cup 2011 gewinnen konnte.

michaelsberglauf_2011michaelsberglauf_2011_5Foto-T.-Holler

 

 

 

 

 

 

 

 

26.09. Die westdeutschen Meisterschaften über 10 km am vergangenen Sonntag in Erftstadt verliefen leider nicht so optimal. Viel Sonnenschein bei Temperaturen um 26 Grad machten einigen zu schaffen, mir auch. 5 Runden in der Innenstadt, ohne Schatten mit vielen Kurven, ständigem Richtungswechsel und auch wechselndem Untergrund zerrten an den Kräften. Schon nach der 1. von 5 Runden lief ich auf dem 4. Rang des Frauenfeldes und obwohl die 3. Frau teilweise nur wenige Meter vor mir lief baute ich in der letzten Runde besonders ab. Nach 37:45 war ich endlich im Ziel und sehr wackelig auf den Beinen, es war gut das mein Trainer da stand und mich aufgefangen hat. Es lagen auch einige Läufer erschöpft auf dem Boden. Ich bin westdeutsche Meisterin und Nordrheinmeisterin in der Frauen Hauptklasse geworden und mit der LAZ Frauenmannschaft wurden wir ebenfalls westdeutsche Meister. Desweiteren haben wir den Kreisrekord deutlich geknackt. Dennoch ist es die Tatsache, dass mein Körper nach Ruhe schreit, gerne wäre ich in Köln HM gelaufen und Frankfurt den Marathon. Aber wenn der Körper signalisiert, dass er nicht will/kann dann muss man dass einfach akzeptieren. Tempotraining ist seit Anfang August nicht mehr möglich gewesen, immer wieder musste ich abbrechen, weil es nicht ging. Meine Zeiten die ich im Wettkampf laufe werden leider auch kontinuierlich schlechter. Ich habe einige Bestleistungen erzielt, ich konnte mich erstmals für die deutschen Meisterschaften qualifizieren und hake die Saison als westdeutsche Meisterin in der Frauen Hauptklasse ab. Den VR Bank mit dem letzten Start am 9.10. in Siegburg werde ich natürlich laufen und evtl mach ich auch noch den ein oder anderen Landschaftslauf in 2011.

Foto: Claudia Rey24.09. Burg Wissem Lauf in Troisdorf

Das war nun heute der 3. Lauf vom VR Bank Cup 2011. Da ich die ersten beide Läufe gewonnen habe, wäre es natürlich schön gewesen auch den dritten Lauf zu gewinnen. Allerdings gab es eine klare Ansage von meinem Trainer und die lautete: „nicht schneller als 40 min!“

Warum das? Am 25.9. also morgen Nachmittag laufen wir mit einigen schnellen Frauen in Erftstadt bei den 10 km westdeutschen Straßenlaufmeisterschaften. Da werden wir natürlich unser Bestes geben und um morgen nicht in den Seilen zu hängen war es nötig heute nicht zu schnell zu laufen. Ich bin sehr langsam los und habe erst bei km 6 einen Gang höher geschalten um am Ende nach 10 flachen km als erste Frau mit der Zeit von 41:57 in das Ziel zu laufen.

Ich hoffe, dass ich morgen gut laufe, denn leider geht bei uns in der Familie die Grippe rum und nach 2 schlaflosen Nächten wegen hohem Fieber bei Luca, fühl ich mich auch etwas angeschlagen. Zwar bin ich nicht krank, aber irgendwie doch erschöpft. Also drückt mir morgen die Daumen.

 

 

 

 

 

Foto-Jürgen-Wolter19.09. Sieg beim Löwenburglauf

Den Löwenburglauf bin ich vor 6 Jahren schon einmal gelaufen, damals war ich noch blutige Anfängerin und konnte 10 km um die 41 min laufen. Es ist gut, wenn man etwas Talent mitbringt und schon zu Anfang deutlich unter 45 min laufen kann ohne viel Trainingsaufwand zu betreiben. Damals habe ich für die 15,6 km lange Strecke im Siebengebirge mit 400 Höhenmetern 1:08:50 min gebraucht und auch damals gewonnen.

Dieses Jahr war Steffi Buss (mehrfache deutsche Meisterin im Berglauf) am Start. Ich war sicher, dass ich gegen sie keine Chance habe. Also habe ich mir beim Warmlaufen überlegt, dass ich sie Anfangs beobachten werde und versuche bei ihr dran zu bleiben. Der Startschuss fiel und ich lief direkt hinter ihr. Es geht direkt nach dem Start den Berg hoch, bis km 5 nur aufwärts. Schon nach 200 m Berghochlaufen, hatte ich das Gefühl, dass ist sehr langsam, langsamer als beim Warmlaufen. Ich habe überlegt was ich mache, vorbei an Steffi und versuchen weg zu laufen??? Nach 500 m als das Tempo nicht schneller wurde, bin ich dann vorbei. 100 m vor Steffi lief noch eine andere Frau, die mir am Start gar nicht aufgefallen war. Nach 1km war ich an der Spitze und bin mein Ding gelaufen. Bis km 11 steigt es immer wieder an, ab km 11 geht es nur noch Bergab. Zu keinem Zeitpunkt habe ich mich ausgepowert und lief nach 01:04:13 als erste Frau ins Ziel. Damit bin ich leider ganz knapp am Streckenrekord vorbeigeschrammt. Bergab konnte ich leider nicht so laufen wie ich wollte, da es durch den Regen sehr rutschig war und überall große glatte Steine auf den Wegen lagen. Ein falscher Tritt und das wäre es erstmal gewesen mit der Lauferei.

Heute habe ich leider dennoch starken Muskelkater in den Oberschenkeln vom Bergab laufen. Schließlich bedeutet das eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 4:07 pro 1000 m. Bergab war ich also deutlich schneller unterwegs. Die geborene Bergziege bin ich sicher nicht, denn so viel schneller wie vor 6 Jahren war das nun auch wieder nicht.

 

01.09. Eigentlich hatte ich mit der Bahn für das Jahr 2011 ja abgeschlossen. Aber da meine Vereinskollegin Christl Viebahn so flott unterwegs ist und mein Trainer mich fragte wegen Quali über 10.000 m für die DM 2012, habe ich mich entschieden am Donnerstag in Bergisch Gladbach gemeinsam mit Christl Viebahn zu starten.

Da ich gerade wieder aus meinem Leistungstief raus bin, davon schrieb ich ja zuletzt, war ich nicht sicher, ob es reichen wird für eine 36:10 und tiefer. Der Rennverlauf zu Beginn war auch noch sehr unruhig, mal 85 er Runden mal 88 er Runden, aber ich fühlte mich gut bis km 5, wo mir einer sagte Durchgangszeit 18:10. Damit waren wir ja schon aus dem Plan und zu langsam. Christl sagte wir müssen schneller laufen und überholte mich. Da war es aus mit mir. Auf einmal ging nichts mehr. Die Beine wollten nicht und ich habe wirklich gekämpft nicht auszusteigen, denn in den Moment standen immer noch 12 Runden von 25 vor mir. Obwohl ich die 5000 m liebe, habe ich mich mit den 10.000 m noch immer nicht anfreunden können. Schade!!! Christl Viebahn hat ein sau starkes Rennen abgeliefert und sich schon in diesem Jahr für die deutschen Meisterschaften mit 35:59 qualifiziert. Ich bin wirklich beeindruckt und wünsche mir, dass ich die Quali auch noch packe. Zu gern würde ich die DM mit ihr laufen!!!!

Auch ich habe trotzdem eine neue 10.000 m Bestzeit aufstellen können mit 36:51. Zuletzt bin ich noch 37:23 über die 25 Stadionrunden gelaufen. Ich werde es wieder versuchen :-) Trotz allem bin ich mit der Zeit auch nicht unzufrieden, denn unter 37 min muss man erstmal laufen, auch für mich war dass lange Zeit nur ein Traum!

           Foto--Dirk-Dörschel   Foto-Dirk-Dörschel1

30.08. Lange Zeit habe ich nichts von mir hören lassen. Nach den deutschen Meisterschaften, war ein wichtiger Saisonhöhepunkt geschafft. Da hinein habe ich die Wochen vorher all meine Energie gesteckt. Das ging ja schon los mit dem Erreichen der Quali. Auch dafür habe ich viel und hart trainiert. Meine Ziele habe ich erreicht, Quali geschafft und meine ersten deutschen Meisterschaften als 10. hinter mich gebracht. Was nun???? Die Frage konnte ich mir lange nicht beantworten. Ich habe mich ausgebrannt und leer gefühlt, so dass erstmal eine ungeplante längere Pause dazwischen musste. In der Pause habe ich nur nach Lust und Laune trainiert.

Spaß hatte ich auf der Bahn gar keinen mehr, so dass ich das Bahntraining dann auch habe sein lassen. Statt dessen war ich an 3 Sonntagen 30 km laufen. Am vergangenen Sonntag habe ich die 30 km nach 2h18m beendet. Unterwegs hatte ich kurz Radbegleitung von Mr. Unbekannt der mir mitteilte dass ich 14 km/h schnell bin, dass Tempo konnte ich dann auch von km 8-30 halten. Nur die ersten 5 km waren verbummelt. In meinen Unterlagen habe ich gesehen, dass ich die 30 km Runde in Vorbereitung für den Köln Marathon 2010 in 2:28-2:37 gelaufen bin, bei ähnlichem Puls. Da bin ich dieses Jahr gute 10 min schneller auf der selben Strecke. Daher habe ich mir nun überlegt den Frankfurt Marathon zu laufen.

Vorher stehen noch ein paar 10 km Läufe an, als Tempotraining.

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1023.07. Die wohl größte Herausforderung für jeden Athleten ist bei solch einem Event im ausverkauften Stadion, mit vielen Kameras und Fernsehteams die Nerven zu behalten.

Das fängt schon damit an, dass alles komplett anders abläuft als bei einem Bahnsportfest in der Nachbarschaft. Man muss neben der Stellplatzkarte die 90 min vor Start abgegeben sein muss auch noch nachschauen wann man in den Call Room aufgerufen wird. Bei uns war das 30 min vor Start. Im Call Room wurden Spikes und Trikot kontrolliert. Handy musste man dort abgeben, dass durfte nicht im Gepäck mit ins Stadion genommen werden. Dann wird man in das Stadion geführt. Man könnte glauben, dass einer Sabrina Mockenhaupt mit unzähligen Meistertiteln das total gelassen sieht. Zumindest war ich im Glauben, dass sie kommt, läuft, gewinnt und geht. Aber das ist überhaupt nicht so. Sabrina schien die Aufgeregteste zu sein.

Eigentlich sind alle froh, wenn der Startschuss fällt und es endlich los geht.

Es war meine erste deutsche Meisterschaft und ich denke dass ich mit einem 10. Platz und einer Zeit von 17:26 auch wirklich sehr zufrieden sein kann. Leider bin ich zu verhalten angegangen und habe dadurch schnell den Anschluss an das Hauptfeld verloren. Als ich mich endlich getraut habe meine kleine Gruppe mit Nina Kunz und Heike Bienstein zu verlassen, war das Hauptfeld schon ein gutes Stück voraus. Zwar konnte ich mich sehr deutlich von meinen Verfolgerinnen absetzen aber nach vorne schaffte ich es nicht mehr, da es sehr windig war.

Mir fehlt da eben doch die Bahnerfahrung. Da ich vor 8 Jahren mit Marathon angefangen habe anstatt mit Kurzstrecken habe ich immer noch im Kopf dass ich langsam loslaufen muss. Aber ich bin stolz, dass ich es überhaupt zu den Deutschen Meisterschaften geschafft habe, denn ursprünglich habe ich mit dem Laufen nur angefangen, weil ich abnehmen wollte. Da war mir wichtig so lange wie möglich in Bewegung zu bleiben, die Geschwindigkeit spielte keine Rolle. Das hatte damals auch den Vorteil, dass unser Hund Samy endlich ausgelastet war.

Der Vorteil daran ist, dass ich noch lange nicht das Ende erreicht habe. Da geht noch was und ich habe noch weitere Ziele :-)

 

20.07. Am Freitag geht es für mich nach Kassel zu den deutschen Meisterschaften über 5000m. Ich bin schon gespannt, wie das dort abläuft und wie die Stimmung sein wird. Das letzte Training am Dienstag war richtig gut. Ich habe zwar nicht viel gemacht, aber das was ich gemacht habe, war so schnell wie noch nie zuvor.

Ich denke ich kann da völlig entspannt an den Start gehen und muss mir keine Sorgen machen. Die Form ist da und ich freu mich. Warm wird es auch nicht und 12,5 Runden gehen ja auch schnell vorbei. Wenn Ihr das Rennen sehen möchtet, könntet Ihr am Samstag 18:30 Uhr ARD einschalten. ARD sendet LIVE aus Kassel.

 

bonn (2)11.07. Freitag habe ich von dem Citylauf in Bonn gelesen, der am Sonntag stattfinden sollte. In der Ausschreibung stand, 2 km flache und schnelle Runde die 5 mal gelaufen wird. Angeboten wurde ein 10 km Elitelauf für alle unter 45 min und einen späteren Hobbylauf. Das hat gereicht um mich zu überzeugen, dass ich wahrscheinlich in einem schnellen Rennen auch schnelle 10 km laufen kann.

Am Start stand sehr viel Konkurrenz, Thurid Buch als Favouritin, Lisa Jaschke die Vorjahressiegerin und 2 mir unbekannte Frauen, wovon die eine sagte, dass sie schon unter 36 min gelaufen ist. Das alles hörte sich gut an.

Nach der ersten Runde in 6:44 habe ich Tempo rausgenommen, weil ich dachte „Mist, vieeel zu schnell“. Da war ich an den ersten beiden Frauen noch dran und lief auf dem 3. Rang. In der 2. und 3. Runde wo ich viel langsamer lief, fiel ich immer weiter zurück. Aber laut meiner Uhr war ich auf Bestzeitkurs. Die letzte Runde habe ich nochmal aufgedreht und alles rausgeholt und bin in 35:45 über die Ziellinie als 3. Frau. Die Freude war erstmal groß, bis ich mir überlegt habe, dass es echt krass ist auf einer 2 km Strecke mit 12 engen Kurven, also insgesamt 60 mal scharf abbremsen und neu beschleunigen, dazu Kopfsteinpflaster, eine solche Zeit zu laufen. Also habe ich gefragt, ob die Strecke vermessen ist. Das wusste erstmal keiner und nachher stellte sich heraus, dass sie nur per GPS vermessen wurde und nicht amtlich. Da war die Enttäuschung bei allen groß und noch größer als dann zu hören war, dass es Probleme mit der Zeitmessung gibt und viele Teilnehmer keine Zeit haben. Das traf leider auch mich.

Da frag ich mich mit welchem Recht ein Veranstalter 15 Euro verlangt und dafür nicht bietet was er verspricht. In der Ausschreibung steht 10 km und nicht ca 10 km bzw 9,7 km. Für die Zeitmessung kann er wahrscheinlich nichts, weil das ein anderes Unternehmen übernimmt.

Trotzdem sehr ärgerlich. In Bonn beim Citylauf werd ich nicht mehr laufen.

 

03.07. Am Freitagabend um 21 Uhr bin ich dann wie gehofft und auch erwartet die Quali über 5000 m für die deutschen Meisterschaften gelaufen. Das Rennen war nicht ganz so mein Geschmack. Anfangs war alles dicht beisammen und der ersten km sehr ungleichmäßig. Mal 83 er Runden, dann 84 er Runden, dann 83 er Runden. Das waren alles Zeiten, wo es am Ende richtig eng werden kann mit der Quali.

Nach 1000 m habe ich das Feld verlassen, darunter alles Frauen mit Qualiziel. Meinen beiden Tempomachern Thomas Westerhausen und Thomas Esch habe ich gesagt, dass ich 82 er Runden laufen möchte. Nach 17:14 waren die 12,5 Runden geschafft und die Quali um 6 sek geknackt. Ich war darüber sehr froh. Neben mir hat es zum Glück auch noch Nina Kunz geschafft.

Vielen Dank an meine Tempomacher ohne Euch wäre es vermutlich knapp geworden, da ich niemals alleine die Frauengruppe verlassen hätte um es alleine an der Spitze zu versuchen…..

Am 23.07. geht es nun in Kassel bei der 5000 m DM zur Sache.  LAZ-Bericht

 

28.06 Nachdem ich meinen Fokus im Juni/Juli auf Bahnläufe gesetzt habe, hat der 10 km Lauf in Spich am vergangenen Samstagabend eigentlich überhaupt nicht in den Fahrplan gepasst. Nur 3 Tage nach meinem 3000m Lauf mit neuer Bestzeit und 6 Tage vor meinem 5000m Quali Rennen in Siegburg. Dennoch wollte ich in Spich laufen, denn Laufen ist immer noch mein Hobby und ein Hobby macht man aus Spaß an der Sache. Vielleicht ist der Spaß bei mir auch viel von Erfolg geprägt. Denn nicht ohne Grund investiere ich so viel Zeit und Kraft. Spich war einfach wieder wunderbar. Die Strecke hat es in sich mit 2 Runden a 5 km und jede Runde einen Anstieg von 2 km. Berg runter auf matschigem- und extrem verwurzeltem Boden machen die Sache noch etwas schwieriger. Der Nieselregen hingegen hat wenig gestört. Ich habe mich extrem zusammengerissen, kein Risiko einzugehen indem ich stürze und mich verletze. So bin ich kontrolliert als erste Frau in 39:30 ins Ziel gelaufen. Sehr überrascht war ich, als meine Vereinskollegin nur unmittelbar nach mir einlief. Christl hat auf dem letzten km noch ordentlich Druck gemacht und die Chance war da mich zu überspurten. Aber auch das hätte mich nicht aus der Ruhe gebracht. In der Ruhe liegt die Kraft und die Kraft brauch ich am FREITAG 01.07. um 21 Uhr. Da heißt es Quali knacken über die 5000 m. Ich werde leider erst am Montag 04.07. berichten können, wie es gelaufen ist.

Foto-Uwe-Juschka22.06. Mittwochabend 21 Uhr 3000 m beim SSF Bonn Ziel war unter 10 min und mit 9:59,90 habe ich das ganz knapp geschafft, aber nur weil es ein perfektes Rennen war dank Ulla Gatzweiler und Nina Kunz!!!! Danke an Ulla fürs Tempo machen für die ersten 2000m und Danke an Nina, dass sie die letzten 200 m an mir vorbei ist und die in 36 geballert hat und ich somit unter 10 min geblieben bin. Das hat viel Spaß gemacht!!!!

14.06. In der ersten Hälfte des Jahres 2011 habe ich nun insgesamt 3 Bestzeiten erzielt. Im März konnte ich meine 10 km Zeit von 37:19 auf 36:46 verbessern, im Juni meine 5000m Zeit von 18:13 auf 17:37,33. Gestern am Pfingstmontag bin ich Bestzeit über 3000m in 10:05,17 gelaufen. Die alte lag bei 10:28. Das war ein guter Tempotest und somit hoffe und denke ich, dass ich am 01.07.2011 beim Abendsportfest in Siegburg die deutsche Quali über 5000m laufen kann, diese liegt bei 17:20. Ich freu mich sehr auf das Rennen.

Ergebnisse1

Samstagabend 04.06.2011 Start um 20 Uhr für die 5000m auf der Bahn bei immer noch 30 Grad im Schatten. Das Starterfeld war sehr dünn, ab 2600 m musste ich alleine laufen und bin mit meiner Endzeit von 17:37,33 mehr als zufrieden. Ich hätte nicht gedacht, dass ich bei den Temperaturen so eine Zeit laufen kann.
Sonntagmittag 05.06.2011 um 12 Uhr mein Verein LAZ Puma Troisdorf/Siegburg veranstaltet den 10 km HIT Sportsonntag. Zu laufen sind 5 Runden mit ständig rauf und runter. Temperaturen um 26 Grad, aber durch den Regen in der Nacht ist absolutes Treibhauswetter. Man schwitzt auch ohne sich zu bewegen. Zum Glück gelang mir fast problemlos ein Start Ziel Sieg. Erst nach 43:26 waren die 5 Hügelrunden für mich geschafft und ich habe trotzdem noch mit 1 Minute Vorsprung gewonnen.

Das war ein hartes Wochenende, aber dennoch sehr erfolgreich mit zwei 1.Plätzen und einer absolut tollen Zeit über die 5000 m.

Am Mittwoch den 08.06. 2011 bin als krönenden Abschluss auch noch den Unilauf in Köln mitgelaufen. Angemeldet hatte ich mich da schon vor Wochen und wollte eigentlich nicht mehr starten nach dem Wochenende. Allerdings habe ich mich am Mittwochmorgen super gefühlt und hatte einfach Lust zu laufen. Das habe ich dann am Abend auch getan, allerdings ohne Ziele. Die Strecke beim Unilauf ist ähnlich der Strecke vom HIT Sportsonntag, eine gute Zeit kann man nicht laufen, man legt sogar mindestens 1 Minute drauf. Da ich nicht sonderlich angriffslustig war, hatte ich zwar Platz 3 bei den Damen stets vor den Augen, aber ich blieb dahinter, da das Tempo doch sehr hoch war und ich mich nicht in Grund und Boden trainieren möchte. Nach 38:11 war ich als 4. Frau im Ziel und ließ weitere namhafte Läuferinnen aus der Region hinter mir, wie z.B. die Siegerin vom Bonner Nachtlauf. Auch mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Ich hoffe die Saison läuft weiterhin so gut.

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Fotos: Udo Lohrengel

 22.05.2011 Windhagen Halbmarathon

In Windhagen habe ich bereits schon einmal den HM gewonnen, 2009 in 1:36:03 und heute in 1:36:35. Der HM ist landschaftlich sehr schön aber auch sehr anspruchsvoll. Ich lief mit meiner Vereinskollegin Christl Viebahn und unser Ziel war unter 1:40 h zu bleiben. Christl hat vor 4 Monaten ihr zweites Kind geboren, daher ist sie noch nicht wieder so fit wie vorher aber dennoch wieder erstaunlich schnell. Um uns herum war eine Gruppe Läufer, die mitbekommen haben, dass wir unter 1:40 h laufen wollen und hängten sich bei uns rein. Manch einer ist an den knackigen Rampen an uns vorbeigeschossen, aber schon kurz darauf haben wir diese wieder eingeholt. Es bringt einfach nichts, so steile Rampen hochzusprinten. Da schießt einem direkt Laktat in die Beine und man wird sofort müde. Nachher blieben alle hinter uns und im Ziel war die Freude groß, über die noch bessere Zeit. Auch die 3. Frau blieb locker unter 1:40 h, dass hat es Windhagen noch nicht gegeben.

Mir hat das sehr viel Spaß gemacht. Wir waren eine nette Truppe und die 21,1 km sind total schnell vergangen. Laufen soll ja auch Spaß machen. Unser Vereinskollege John Achtendung wurden nach 2 Siegen in 2009 und 2010 diesmal 2. Unsere Vereinskollegin Kathrin Stöcker hat den Windhagen Marathon in 3:28 gewonnen, im Ziel haben wir sie würdig empfangen. Alles rundum eine gelungene, sehr gut organisierte Veranstaltung. Die Siegerehrung mit dem Hackl Schorsch war auch sehr schön.

        Marlen-und-Christl Windhagen_22_05_11 

       Fotos: Dirk Dörschel

15.5.2011

Foto-B-NitscheDie letzten 3 Wochen habe ich durch trainiert ohne Wettkämpfe. Das heißt jeden Dienstag Tempowechselläufe auf der Bahn und Samstag 10 x 400m auf der Bahn, ansonsten Sonntags immer einen langen Lauf und die restlichen Tage lockere Dauerläufe. Teilweise kamen auch richtig gute Ergebnisse heraus und mir hat das Training Spaß gemacht. Dienstag war ich noch auf der Bahn und habe 10000m Tempowechsel gemacht. Diesen Samstag bin ich in Lohmar 14 sehr hügelige km gelaufen und konnte diesen Lauf in 59:49 gewinnen. Das war eine lockere Angelegenheit. Heute am Sonntag war das Wetter sehr wechselhaft, Regen, Hagel & Sonne. Irgendwie war ich am Morgen sehr unmotiviert und konnte mich zu nicht aufraffen. Eigentlich wollte ich heute mit meinem Nachbarn in Refrath 10 km laufen. Aber der musste mir leider kurzfristig absagen. Nun stand ich vor der Entscheidung allein nach Refrath oder allein Dauerlauf... Alleine nach Refrath fahren hat mich viel Überwindung gekostet, zu zweit macht das doch mehr Spaß, vor allem, wenn man ein Leistungsniveau hat und gemeinsam gute Zeiten laufen kann. Aber alleine durch den Wald laufen, kam für mich heute noch weniger in Frage. Also war die Entscheidung Refrath! In Refrath beim vermessenen 10 km Kirschblütenlauf kam meine Lauflust auch erst bei km 3. Bis dahin habe ich sehr gebummelt. Bis km 4 war ich hinter 3 Männern eingeklemmt und habe mich dann befreien können, in dem ich gefragt habe, ob die mal mittendrin aufmachen und mich durch lassen. Die Wege waren teilweise sehr eng und bis dato empfand ich das auch angenehm hinter den Jungs, aber es war zu langsam. Km 3 in knapp unter 12 min waren nicht das was ich mir vorgestellt habe. Im Ziel war ich dann als 2. Frau in 37:21. Die erste ist eine 36:34 gelaufen, dass hätte ich vielleicht auch gekonnt, aber dafür bin ich die Sache falsch angegangen. Die Strecke ist auch nicht unbedingt schnell, mal läuft man Waldboden, dann Asphalt auf einem Fußgängerweg entlang der Straße, dann wieder Waldweg, dann wieder Straße. Alles sehr wechselhaft, so wie das Wetter heute, passend zu meiner Stimmung....

Das Bild zeigt meinen Zieleinlauf beim gestrigen Volkslauf in Lohmar.

(Foto von Bernd Nitsche)

 

17.04. Severinslauf in Köln

Ich möchte gern bei dem Samstag anfangen. Morgens früh 8:30 Uhr bin ich mit zwei Vereinskollegen los in Richtung Bayern nach Herzogenauchrach zum Puma Outlet. Das war unsere Zwischenstation zu dem eigentlichen Endziel Adidas in Scheinfeld. 12:15 Uhr waren wir im Puma Outlet und hatte ca 2 h Zeit zum shoppen und Mittagessen. Wir dachten, dass sei Zeit genug, aber es war knapp. Wenn man einmal im Shoppingrausch ist, dann vergisst man die Zeit.

Klamotten an und ausgezogen und dann weiter gesucht nach den absoluten Schnäppchen. Dann haben wir auch noch für andere Vereinsmitglieder nach Schuhen und Klamotten gesucht. Da wir im Puma Verein sind wurden an der Kasse nochmal Prozente abgezogen...so macht Shoppen Spaß!!!! Nach der Shoppingtour haben wir uns ziemlich platt in einem Pizza Imbiss niedergelassen und Pizza gegessen im Rekordtempo. Dann ab zum Auto, Navi an und weiter zu Adidas. Bei Adidas sollten wir 14:45 Uhr sein, das Navi zeigte als Ankunftszeit 14:58 Uhr an. Also habe ich da etwas mehr Gas geben müssen und wir waren schließlich 14:46 Uhr bei Adidas. Die Autofahrt über haben wir viel Wasser getrunken, da wir alle total durstig waren und ja wussten was uns bevorsteht bei Adidas. Bei Adidas ging es um eine Wettkampfsimulation über 10 km, wo wir alles geben sollten. Als wir angekommen sind wurden wir sehr freundlich von Diana empfangen. Sie hat uns alles gezeigt und auch einiges erklärt. Wir haben die Klimakammer gesehen, die auf 0 Grad kühlen kann und darin stand ein wuchtiges Laufband, auf dem die Klamotten getestet werden gegen Kälte und Wind. Diana hat in der Zeit schon unsere Schuhe fertig gemacht. Dort wurden Punkte aufgeklebt, um Fixierpunkte für die Kamera´s zu haben. Dann haben wir uns umgezogen und noch mehr getrunken.

Dann hat uns Diana den Ablauf erklärt. Die ersten 1,5 km und der letzte km wurden auf dem Firmengelände absolviert, gefilmt von den aufgebauten Kamera´s, die den Fuß filmen am Anfang eines 10 km Laufes und am Ende des Laufes wenn die Ermüdung eingetreten ist. Nach den 1,5 km ging es raus, kurz durch den Ort und dann einen asphaltierten Feldweg bis zum Wendepunkt. Jeder km war auch markiert, wie beim Wettkampf. Wir bekamen auch einen Pulsmesser um. Laufen musste jeder für sich alleine. Zuerst ist John gestartet, er ist der schnellste von uns. 10 min später ging es für mich los. Bei km 4 kam mir John entgegen, er war in Richtung km 7 unterwegs. Wir mussten ganz schön aufpassen, wo der Weg lang geht, da wir Anfangs einige Male abbiegen mussten. Aber Diana hat die Strecke perfekt markiert. Auf dem Feldweg bließ der Wind und es war sehr einsam. Ich hatte wirklich Probleme mich zu motivieren. Als ich bei km 6,5 war kam mir Dirk entgegen, er hatte noch einen großen Teil der Strecke vor sich. Bei mir fing es im Bauch an zu gewittern, die Pizza war nicht die schlauste Idee. Aber ich habe es irgendwie geschafft den Lauf in 40:32 zu beenden, wovon jeder km absolut schwer war. Zu Anfang und am Ende die 5 x 200 m eckige Runde auf dem Firmengelände und unterwegs der einsame Feldweg mit hinzugs leicht abfallendem Wegverlauf und zurück aufsteigendem Wegverlauf mit Gegenwind.

Nach meinem Zieleinlauf musste ich direkt auf Toilette und die Pizza befreien :-) Danach war wieder alles gut bei mir. Wir bekamen bei Adidas noch Snacks, Getränke und ein Laufshirt. Diana hat uns die Videoaufnahmen gezeigt. Bei mir war zu sehen, dass ich Anfangs auf dem Vorfuß/Mittelfuß laufe und nach den 10km aber eine Fersenläuferin bin. Gegen 18.30 Uhr sind wir dann nach Hause gefahren. Nach einem Zwischenstopp bei Mc Donalds waren wir 22 Uhr zurück. Ich bin dann ziemlich bald ins Bett, weil ich total fertig war, da ich auch den Großteil der Strecke gefahren bin.

Sonntagmorgen hatte ich etwas Bedenken ob es eine gute Idee war für Claudia den Severinslauf in Köln laufen zu wollen, da sie leider verletzt ist. Ich war an dem Tag einfach nur müde und lustlos. Ich habe dann meine Eltern überreden können mich zu begleiten und das war sehr sinnvoll. Denn in Köln war der Bär los. 1800 Läufer wurden erwartet, das ganze ging los mit Parkplatz suchen. Nach ca 10 min bin ich ausgestiegen und habe meinen Eltern alleine weiter suchen lassen. Ich wollte nur meine Startnummer holen und musste mich dafür an eine unheimlich lange Schlange anstellen, ich schätze das waren so 100m. Da stand ich also, am Ende der Schlange und wartete. Ich war total froh, als dann meinen Eltern kamen, nach 25 min hatten die doch mal einen Parkplatz in der Nähe gefunden. So konnten die sich für mich anstellen und ich hatte noch ca 10 min zum warmlaufen und auf Toilette zu gehen. 5 Dixi für 1800 Menschen, da brauch ich nicht zu erwähnen, wie lang dort die Schlange war, oder? Also habe ich mir einen Grünstreifen suchen müssen, egal, anders gehts nicht. Ziemlich pünktlich 12 Uhr erfolgte der Start für 10 km und HM. Der Großteil der Läufer stand ohne Warmlaufen am Start, weil viele erst kurz vorher die Startnummer in der Hand hielten. Auf ging es in den 3 Rundenparcour. Menschenmassen auf der Strecke und Menschenmassen am Streckenrand, der Wahnsinn!!! Die erste Runde war einfach nur genial, freie Fahrt und Vollgas. Die 2. Runde wurde schwieriger, denn wir überrundeten schon einige HM Läufer. Die 3. Runde war Slalom laufen angesagt. Langweilig wurde es so nicht. Nach 39:48 erreichte ich als 1. Frau das Ziel und war leicht schockiert über die für mich schlechte Zeit...denn eigentlich kam ich mir doch relativ schnell vor. Zumindest habe ich immer versucht das Tempo hoch zu halten, auch beim Slalom laufen. Später haben wir dann erfahren, dass die Strecke wegen einer kurzfristigen Änderung 10,61 km lang war. Insofern war meine Zeit mit umgerechnet ca 37:21 doch sehr gut, vor allem für die genannten Umstände. Mit den Warteschlangen das nahm kein Ende beim Severinslauf. Nach dem Lauf waren die Schlangen hinter den Bierfässern, denn jeder Läufer hatte 2 Märkchen Freibier an der Startnummer.
Das Warten auf die Siegerehrung verging schnell, ich saß draußem im Cafe und hatte alles im Blick. Zurück von dem Lauf waren wir schon 15.30 Uhr. Also wurde nachher doch alles fix abgespult. Das war ein anstrengendes Wochenende und heute am Dienstag fühl mich mich immer noch müde, obwohl ich gestern eine Ruhetag eingelegt habe. Man wird alt :-)

09.04.2011

Die Westdeutschen Langstreckenmeisterschaften über 10.000 m sind geschafft. Zwar bin ich mit 37:23 nicht das gelaufen, was ich wollte, aber dennoch sollte ich zufrieden sein. Ich bin einfach nur froh, dass meine Wade wieder in Ordnung ist und das habe ich Oliver Elsenbach von KOMSPORT zu verdanken. Schon erstaunlich, dass veränderte Einlagen mein Problem der letzten Wochen gelöst haben. Seit Mittwoch schmerzfrei, 4 Wochen kein richtig Training und trotzdem 3. Frau bei den westdeutschen Meisterschaften sind doch ok !!!!!

Nun kurz zum Rennen. Vor dem Start habe ich mich mit Heike Bienstein abgesprochen, dass wir uns abwechseln mit der Tempoarbeit. Leider kam es dann ganz anders. 2 Mädels sind eine 35:30 angegangen, die haben wir schon nach 200 m laufen lassen, weil die Durchgangszeit da 40 sek war, also viel zu schnell. Dahinter waren Heike und ich. Heike hat zuerst Tempo gemacht.

Der erste km in 3:40, schon zu langsam. Dann bin ich vor und bin 2 Runden in 84 sek gelaufen, nachher 86 er Runden. Nach einer Weile habe ich Heike gefragt, ob sie wieder vor geht. Denn vorne im Wind wurde es doch immer schwerer und wir hatten noch eine Weile zu laufen. Heike ging vor und direkt liefen wir wieder viel zu langsame Runden. Da habe ich überlegt, was ich tun soll. Soll ich wieder nach vorne gehen und alleine versuchen mein Ding zu laufen oder ruh ich mich dahinter aus und laufe nur auf Plazierung ??? Ich habe mich entschieden wieder nach vorne zu gehen, habe wieder kräftig aufs Tempo gedrückt und versucht die verbummelten Runden auszubügeln. Leider hat das viel Kraft gekostet, die ich aber nicht hatte. 4 Wochen kein Tempotraining merkt man dann doch, es fehlt einfach die Tempohärte. Naja ich bin dann einfach so gut es ging zu Ende gelaufen und ich habe auch gekämpft, von ausruhen kann keine Rede sein. Hinter mir liegen jetzt 25 Runden Kopfarbeit und ich bin total müde. Ich weiß schon warum ich Bahnrennen immer vermieden habe. Ich lauf doch lieber auf der Straße, daher wird mein nächstes Rennen auch wieder ein Straßenlauf sein und da wird es bestimmt besser. Denn ich bin wieder Schmerzfrei, 3 Wochen gutes Training und ich bin wieder da, wo ich vor Leverkusen war. Also alles im grünen Bereich.

1. Nina Stöcker (Jun) 35:55,39

2. Nina Schüler (Frauen) 36:49,23

3. Marlen Günther (Frauen) 37:23,00

4. Heike Bienstein (Frauen) 37:37,65

5. Felicitas Vielhaber (Frauen) 38:21,45

6. Sybille Möllensiep 40:58,83

 

06.04. Bewegungsanalyse KOMSPORT

2 Wochen vor dem 10 km Lauf in Leverkusen habe ich mir in der rechen Wade einen Bluterguss zugezogen. Das ganze ist im Garten am Sandkasten passiert.

Eigene Dummheit kann ich da nur sagen. Ich habe ganz normal weiter trainiert und auch teilweise hohe Umfänge damit absolviert. Das da was ist in der Wade konnte man nicht nur sehen, ich habe das auch bei jedem Schritt gespürt. Nun habe ich die Beschwerden in der rechten Wade seit genau 6 Wochen, der Bluterguss war nur eine Woche sichtbar. Zwar konnte ich damit immer trainieren, aber so richtig Spaß hats keinen gemacht, wenn man nach einem harten Tempotraining erstmal durch die Bude humpelt. Ich war mehrmals beim Physio, Massage, Tapeverband usw aber nichts half so richtig. Zwar wurden die Beschwerden gelindert aber sie waren nicht weg. 6 Wochen später kann einen sowas echt zum verzweifeln bringen, erst recht, wenn man deshalb auch mehrere Ruhetage eingelegt hat. Nach 3 Ruhetagen bin ich schmerzfrei, so lange bis ich wieder mehr als 13 km auf einmal laufe. Hinterher tut wieder die Wade weh und es fühlt sich an wie vor den Ruhetagen. Was tun???? Völlig genervt das Handtuch schmeißen und aufhören mit der Rennerei :-) Ich habe mich entschieden Oliver Elsenbach von KOMSPORT anzurufen. Er hat mir zugehört und mir angeboten eine Bewegungsanalyse zu machen http://www.komsport.de/index.php/bewegungsanalysen.html das geschah sofort.

Er hat mich zwischen seine Termine geschoben, Notfall!!!! Auf dem Monitor konnte man gut sehen, wie komisch ich doch laufe. Er hat mich gar nicht lange laufen lassen, dann drückte er auf den Schmerzpunkt der Wade und fragte, ob es da weh tut. Ja genau da, woher weiß er das so genau???? Er hat gesehen, dass ich meinen Fuß total schief aufsetze und den äußeren Wadenmuskel total überanspruche. Hier nun Oliver´s Erklärung zu meinem

Problem:

Den Bluterguss hatte ich am inneren Wadenmuskel um den zu schonen habe ich mir einen eigenen Laufstil angewöhnt und damit mehr den äußeren Zwillingsmuskel belastet. Der hat sich nun immer mehr beschwert und es wurde immer schmerzhafter beim Laufen. Irgendwann hat doch jeder Mal genug, wenn er mehr arbeiten muss als sonst. Oliver hat mir an meine jetzigen Einlagen an der Fersenaußenkante eine Erhöhung aus Kork reingebaut. Damit bin ich gezwungen den Fuß gerade aufzusetzen. Die Belastung verteilt sich auf der gesamten Wade. Mit den Einlagen bin ich heute Abend direkt noch einmal gelaufen. Heute Morgen noch ratlos und unrund mit Schmerzen in der Wade und heute Abend liefs wieder rund komplette 16 km. Ich konnte problemlos schnell und langsam laufen. Zwar hatte ich noch eine Art Muskelkater aber es hat sich anders angefühlt als noch heute Morgen. Als ich nach 1h14min wieder zu Hause war, musste ich erstmal überlegen, was nun mit der Wade war beim Laufen. Ich habe unterwegs nicht daran gedacht, sondern endlich mal wieder das Laufen genossen. Möglicherweise hat KOMSPORT das Problem lösen können, Danke lieber Oliver!!!! Am Samstag lauf ich nun die westdeutschen 10000m Meisterschaften, zwar habe ich mich darauf nicht wie geplant vorbereitet, aber ein Versuch ist es doch wert. Vielleicht wirds ja doch besser, als ich jetzt vermute.

29.03.

Foto-C.ReyAm Dienstagabend fand erstmals der Drachen 10 er in Bonn statt. Ein sehr schöner DLV vermessener 10 km Kurs am Rhein entlang. Im Internet steht zwar, dass die Strecke sehr schnell sei, aber das seh ich anders. Wendepunkte, 2 mal einen Hügel von ca 100 m rauf und runter und sehr kurvig. Die vielen engen Kurven nutzten auch einige Läufer/innen zum abkürzen und rannte auf der Wiese anstatt auf dem Asphaltweg und sparten sich so zahlreiche Meter. Das habe ich nicht getan, weil ich das einfach unfair und unsportlich finde. Ich hatte auch keinen Grund abkürzen zu müssen, ich war endlich wieder gesund und fit und rannte vom Start weg an der Frauenspitze. Anfangs blieb noch Nina Kunz vom ASV Köln bei mir, gefolgt von Lisa Jaschke und Birgit Lennartz. Nach einer kleinen Tempoverschärfung von mir nach km 1, konnte ich diese allerdings abschütteln und meinen Vorsprung im Ziel auf 1 min ausbauen. So gewann ich in 37:55 ohne an meine Grenzen gehen zu müssen.

Hier noch ein Artikel zu der Veranstaltung: http://laz-sport.de/132.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1362&tx_ttnews[backPid]=9&cHash=fdc5bcb858

23.3.2010

Die Bilder vom 15.3. sind ja eigentlich selbsterklärend. Am 15.3. fand Abends die Siegerehrung des Gilden Kölsch Cup in Köln Mülheim statt. Diese war wie gewohnt sehr schön und liebevoll organisiert. Ich habe bei dem Cup den 1. Platz mit der Maximalpunktzahl von 250 Punkten erreicht. Die letzten 2-3 Läufe musste ich nicht mehr mitlaufen, weil ich da schon gewonnen hatte und mir der Sieg auch nicht mehr zu nehmen war. Der Gilden Cup heißt ab diesem Jahr PSD Bank Cup, bis auf einige andere Veranstaltungen wird sich aber sicher nicht viel daran ändern. Es ist ein schöner Cup, vor allem die Siegerehrung im kommenden Jahr mit anschließendem reichhaltigen Buffet in geselliger Runde gefällt mir sehr gut.

2011 ist ein besonderes Jahr. Alles kommt anders als ich mir vorgenommen habe. Im Winter 2010 habe ich geplant am 13.3.11 den Kandel Marathon zu laufen. Dafür habe ich trainiert und bin bei Schnee und Eis teilweise 28 km gelaufen. Anfang Januar bin ich in Ratingen 37:33 gelaufen auf einer profilierten Strecke. Bis dato habe ich nur Dauerläufe absolviert und kein Tempotraining. Ich war nach Ratingen sicher, dass ich dieses Frühjahr die 36:xx packen kann. Nur war der Marathon im Weg. Also habe ich Kandel gestrichen und statt dessen für den 10 km Lauf in Leverkusen trainiert.

Dieser fand ebenfalls am 13.3. statt. An dem Tag war ich gesundheitlich nicht in der besten Verfassung, aber Kopf und Körper wollten laufen und so kam eine neue Bestzeit von 36:46 heraus. Ehrlich gesagt, hatte ich mir eine wesentlich bessere Zeit vorgenommen, aufgrund der tollen Trainingsergebnisse. Aber schon am Morgen vor dem Start habe ich beschlossen, nur auf Bestzeit zu laufen mit dem Schnitt von 3:40 min/km kam ich gut klar. Gesund und fit wäre ich, jeden km 5 sek schneller gelaufen, zumindest war das der ursprüngliche Plan. Aber die Gesundheit wollte eben nicht so wie ich :-). Nach Leverkusen hat es mich richtig umgehauen, aus der leichten Erkältung wurde eine Bronchitis. Heute ist der 23.3. und ich kann noch immer nicht belasten, die Bronchien sind noch nicht frei und der Körper zieht die Bremse, wenn ich nur versuche etwas schneller zu laufen. Das akzeptier ich und kämpfe nicht dagegen an. Am Dienstagabend habe ich das Tempotraining abgebrochen, im Alltag gehts mir super, aber unter Belastung eben nicht. Nachdem ich den Kandel Marathon abgesagt habe, hat eigentlich mein Herz für den Bonn Marathon geschlagen. Den wollte ich gerne laufen, leider wird auch daraus nichts. Mir war klar, dass wenn ich gesundheitlich angeschlagen in Leverkusen laufe, ich den Start in Bonn gefährde. So habe ich jetzt 3 Wochen nicht mehr trainiert und diese Woche auch nur jeden 2.Tag. Die letzten beiden Wochen vor dem Marathon kann man kein Training mehr aufholen. Daher habe ich beschlossen auch in Bonn nicht zu starten. Ich könnte natürlich versuchen auf Platzierung zu laufen, ein Top 3 Platz wäre drin, aber will ich das??? Will ich wie in Köln wieder über 3h laufen? Nein, dass will ich nicht. Ich will nicht nur aufs Treppchen, ich will eine gute Zeit! Mit einer 36 er Zeit auf 10 km, sollte eigentlich eine 2:50 machbar sein, ist es aber nicht, daher lass ich es mit dem Frühjahrsmarathon. Ich will nun in 2011 versuchen an meiner 10 er Zeit zu arbeiten. Gerne würde ich die Quali für die 10000m Deutschen Meisterschaften im Juni laufen, allerdings muss dafür Mitte April die Quali Zeit stehen, dann muss gemeldet werden. Die Quali ist eine 36:10, eine Zeit die ich mir durchaus zutraue, aber dafür muss ich wieder richtig gesund werden.

Bis Mitte April ist auch nicht mehr viel Zeit. Ich melde mich wieder, sobald ich wieder rennen kann ;-) Solange leg ich noch etwas die Füße hoch und versuche jeden 2. Tag mein Glück in den Laufschuhen.

15.03.2011 Siegerehrung Gilden Kölsch Cup 2010

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13.3.2011

Wer nicht wagt der nicht gewinnt!

Der Samstag fing bei mir nicht gut an, aufgewacht mit Halsschmerzen.

Normalerweise gehts damit los und wird dann im Laufe des Tages immer schlimmer. Ich aber habe wie verrrückt dagegen angekämpft. Inhaliert, Badewanne, 13 h geschlafen, wieder inhaliert und immer wieder die Nase mit Salz gespült und den Hals mit Salzgurgeln desinfiziert. Gelaufen bin ich Freitag und Samstag gar nicht. Sonntagmorgen 8 Uhr werd ich wach und denke sofort an meinen Hals. Tut nicht weh, welch ein Glück. Allerdings ist der Hals noch stark gerötet. Ein kleiner Testlauf gegen 9 Uhr ist auch nicht sehr aufbauend. Puls hoch, Atmung schwer und der Schweiß tropft. So was Blödes, habe mich total geärgert und wollte mich mit der Situation krank nicht abfinden. Ich wollte Bestzeit laufen!!!!!!!! Nach langem Telefonieren mit vielen Leuten und einem hin und her, bin ich mit meinem Nachbarn nach Leverkusen gefahren. Ich wollte mich warmlaufen und dann entscheiden. Das Warmlaufen hat sich dann gar nicht so schlecht angefühlt und mein Wille war zu stark. Ich musste es versuchen, nur wer es wagt der auch gewinnt. Wenn es um die Gesundheit geht muss man da vorsichtig sein. Das habe ich auch gemacht, ich war vorsichtig. Ich habe mich am Start weit hinten einsortiert und hatte die ersten zwei Kilometer nur Slalomlaufen und Gedrängel. Das war nervig und anstrengend. Was ein schönes Gefühl, als ich endlich laufen konnte. Bei km 3 war ich auf der Überholspur, Blinker rechts und vorbei.

Links innen liefen ja alle. So konnte ich einen km Schnitt von 3:40 min/km von Anfang bis Ende durchziehen und habe mich im Ziel über meine neue Bestzeit von 36:46 gefreut. Alles andere zählt nicht. Es gibt heute kein wenn und aber. Ich bin gelaufen und habe das Beste gegeben. Im Ziel hat mich mein Sohn mit einer Umarmung empfangen, ich kann nicht in Worte fassen, wie schön das war.

Foto-unbekannt

01.03.2011

Das Training läuft im Moment unglaublich gut. Ich hoffe, dass ich das im Wettkampf auch umsetzen kann. Trainingsweltmeister möchte ich nämlich nicht sein. Vergangene Woche Dienstag habe ich 10 x 1000 m deutlich unter 3:35 min/km absolviert bei 400 m Trabpause. Heute bin ich 15000m Tempowechsel gelaufen, sprich einen km schnell den anderen etwas langsamer. Die schnellen lagen bei 3:35-3:40 die langsamen um die 4:10. Bei 10000m ergab das eine Durchgangszeit von 39:21 und nach 15000m stoppte die Uhr bei 58:52. Das sind für mich Traumzeiten. Würde Bestzeit über 15 km bedeuten. Nun hoffe ich ganz klar auf eine Bestzeit in Leverkusen beim Bayerkreuzlauf. Bis dahin heißt es: Hauptsache gesund bleiben!!!!!! Um mich herum sind nämlich fast alle krank und bei dem harten Training ist das Immunsystem nicht immer das Beste. Aber bisher toi toi toi, hat selbst mein Sohn mich nicht anstecken können.

 

30.01. 15 km Insellauf in Königswinter

Das war heute nix. Bei -8 Grad zum Start habe ich schon ein komisches Gefühl im Bauch. Einfach ignorieren und rennen. Jeder km deutlich unter 3:50 min/km. Alles gut, bis auf meinen Bauch. Der tut weh, fühlt sich an wie leichte Seitenstechen. Bei km 4, wo ich noch vor der späteren Siegerin Thurid Buch laufe, nehm ich das Tempo etwas raus. Aber es wird immer schlimmer. Ich muss aussteigen und hocke schmerzgekrümmt im Gebüsch. Alle rennen vorbei und gucken komisch. Die 4. Frau ist nun auch vorbei. Ich überlege, zurückzulaufen zum Start und entscheide mich aber für das Rennen.

Von hinten rolle ich das Feld wieder auf, nur langsam. Da die Schmerzen zwar erträglich aber nicht weg sind. Irgendwann habe ich mich auf Platz 2 vorgearbeitet und erreiche nach 1 h das Ziel. Auf der einen Seite erfreut, dass ich nicht aufgegeben habe, auf der anderen Seite bitter entäuscht, da ich weiß, was im Moment geht. Reine eigens gestoppte Laufzeit sind 58:20 min. Das Tempo habe ich deutlich reduziert zum Ende. Wären die Schmerzen nicht gewesen, so wäre einiges mehr drin gewesen. Im Ziel sagt mir Birgit Lennartz, dass es wahrscheinlich die Milz ist, die mir Schmerzen bereitet und das es nicht ungewöhnlich ist bei minus Temperaturen. Auch im Training ist mir das schon aufgefallen, dass ich bei minus Temperaturen immer Probleme habe und schnell Seitenstechen bekomme. Aber das es so schlimm werden kann, war mir neu. Nun hoffe ich, dass doch langsam mal der Frühling kommt. Bitte kein Frost mehr.

Immer dieses wäre, wenn und hätte. Ich mag das ja gar nicht. Ich hoffe beim nächsten Mal kann ich wieder ohne hätte, wenn und aber berichten :-)

Attacke, es geht weiter!!!!!!!!!!!

Foto: Joe Körbs

Am 16.1. sind wir LAZ Mädels in Pulheim beim Staffelmarathon gestartet.

In dieser Aufstellung haben wir uns nach 2:55:10 den 2. Platz der schnellsten Frauenteams geholt:

7,195 km Stephanie Antoniou Foto: Bernd Nitsche

5 km Heide Schneider

10 km Marlen Günther

5 km Kathrin Stöcker

10 km Claudia Rey

5 km Marlen Günther

Ich bin die 10 und auch die 5 km konstant unter 4 min pro km gelaufen. Das war ein gutes Training, die Woche habe ich insgesamt sehr gut trainiert. Am Dienstag noch 10.000m Tempowechsel in der Vorgabe 3:45/4:15. Zum Ende hin wurde es deutlich schneller. Momentan läuft es sehr gut. Ich erhole mich schnell von Wettkämpfen und schnelleren Trainingseinheiten. Das Laufen bereitet mir derzeit viel Spaß und tut mir richtig gut. Ich habe feste Ziele vor Augen und möchte diese gerne dieses Jahr erreichen.

kl9.1.2011 Neujahrslauf in Ratingen 10 km

Die Strecke in Ratingen ist vermessen, ich wollte mal sehen, was ich momentan drauf habe. Viel schnelles habe ich nicht trainiert, viele Einheiten auch nicht, aber trotzdem war ich in einer guten Form, soweit ich das beurteilen konnte. Ich habe gesagt, dass ich auf einer flachen Strecke derzeit knapp unter 38 min laufen kann. Also die 37 sollte auf jeden Fall vorne stehen. Beim warmlaufen allerdings haben wir gesehen, dass die Strecke profiliert und sehr eckig ist. Mein Nachbar der mich begleiten wollte, meinte sogar, dass er wohl nicht hier her gefahren wäre, hätte er das Streckenprofil vorher gesehen. Aber nun waren wir da und mussten das beste daraus machen. Mit einem super schnellen ersten Kilometer bergab in 3:30 wurde das Tempo ruhiger. Ich lag von Anfang an auf Platz 4. Die ersten 3 Damen waren schon bei Kilometer 1 nicht mehr zu sehen... Egal! In der 2. Runde war die 3. Frau etwa 200 m vor mir, nur selten zu sehen, aber ich wollte es trotzdem versuchen, sie einzuholen. Etwa 2,5 km vor Schluss bin ich dann weg von meinem Begleiter und Nachbarn. Da ich wusste ich muss diese starke Tempoverschärfung alleine durchziehen. Kurz vor Ziel war ich dann bis auf 13 sek an ihr dran. Die letzte Runde war wirklich schnell, mehr war einfach nicht drin. Im Ziel dann nach 37:33! Ich denke die 36:xx ist nicht mehr weit entfernt. Das Jahr 2011 fängt gut an und ich denke es fallen wieder Bestzeiten :-) Ach, so ein Läuferleben ist doch schön!

Willkommen in 2011!

Ich wünsche Euch ein erfolgreiches und zufriedenes neues Jahr.

Lange habe ich nichts neues auf meiner Seite geschrieben. Es gab auch nicht so viel zu berichten. Nach dem Martinilauf in Bensberg bin ich keinen Wettkampf mehr gelaufen, ich musste erstmal wieder anständig trainieren. Was mir auch soweit gut gelungen ist. Zwar war ich zwischendrin krank und konnte 1 Woche nicht laufen, aber ansonsten lief es sich doch recht gut. Die letzten Trainingseinheiten auf der Bahn waren doch ganz gut. Daher hatte ich überlegt an Silvester einen 10 km Lauf zu rennen. Gerne wollte ich wissen, wo ich derzeit so stehe. Aber es wurden zahlreiche Silvesterläufe abgesagt, sogar der 10 km Lauf in der Bonner Innenstadt. In der Nähe gab es keinen 10 er auf freigeräumten Straßen. So habe ich mich dann doch gegen einen Silvesterlauf und für das Training entschieden. Im Januar würde ich gerne mal wieder Wettkämpfe laufen. Wo und wann entscheidet wohl das Wetter, oder es gibt eine Veranstaltung auf freigeräumten Straßen.

Im Jahr 2010 bin ich 4330 km gelaufen, das machen pro Tag durchschnittlich fast 12 km. Da geht doch noch was! Im Jahr 2010 bin ich 20 Wettkämpfe gelaufen davon konnte ich 9 gewinnen und 7 mal belegte ich Platz 2 oder 3.

Ich bin Bestzeiten über 10 km und HM gelaufen, daher bin ich mit dem Jahr 2010 zufrieden. Die Erwartungen an 2011 sind hoch, ich möchte mich gerne weiter verbessern.

 

Foto-Frank-Carbach7.11.2010 Martinilauf in Bensberg

Der Martinilauf in Bensberg wurde nun zum 6. mal vom TV Refrath ausgerichtet. Jedes Jahr habe ich mir vorgenommen da mitzulaufen. Da ich Mitte Oktober jedes Jahr eine Pause mache und nur wenig trainiere bis Mitte November, habe ich den Lauf bisher nie mitgemacht. Dieses Jahr sollte es mal anders werden. Das Wochenende war verregnet, was kann man da besseres tun als zu laufen. Beim laufen ist mir der Regen eigentlich fast immer egal. Das ich als Favoritin ernannt wurden bin, fand ich lustig. Denn der Veranstalter kann ja nicht wissen, dass ich gerade aus der Regeneration komme und ich meine Trainingsläufe der letzten 4 Wochen an 2 Händen abzählen kann. Dazu kam auch noch die Bronchitis vor 2 Wochen. Mir war klar, dass ich nichts reißen kann, aber mitlaufen wollte ich trotzdem. Die Strecke hat nur 7,5 km aber 134 Höhenmeter, verteilt auf 3 Runden. Es geht jede Runde einen knackigen Anstieg (ernannt als Heartbreak Hill) auf Kopfsteinpflaster zum Bensberger Schloss hinauf. Das Kopfsteinpflaster war ziemlich rutschig, da musste man aufpassen. In der ersten Runde lag ich auf Platz 2 aber dann musste ich neben Jana Soethout auch Ronja Jäger ziehen lassen. Das Ziel erreichte ich als 3. Frau und war überrascht, dass meine Zeit von 30:21 doch gar nicht so schlecht ist. Laut den Rundenzeiten bin ich auch jede Runde immer schneller geworden. Also alles richtig gemacht und Spaß hatte ich auch. Der Lauf ist gut organisiert und die Strecke hat etwas besonderes.

Mir hat der nasse Sonntag in Bensberg richtig gut gefallen. Nun wird wieder mehr trainiert.

 

Foto-Dirk-Dörschel26.09.2010 Gummersbach Citylauf

Schon letztes Jahr bin ich in Gummersbach gelaufen, letztes Jahr habe ich für die sehr schwere Strecke 40:02 benötigt und wurde 2. Dieses Jahr lief ich 38:27 und wurde ebenfalls mit Platz 2 belohnt.

Der eine läuft eine Woche vor dem Marathon noch 35 km, der andere einen schnellen 10 er. Ich habe mich für den 10 km Lauf entschieden. Für meinen Kopf war das auf jeden Fall richtig gut, denn ich hätte nicht gedacht auf der Strecke die Zeit rennen zu können. Für Köln fühl ich mich gut vorbereitet und freu mich sehr auf den Marathon! Jetzt heißt es nur noch ausruhen.

1. Jana Soethout 37:56

2. Marlen Günther 38:27

3. Susanne Heinbach 39:29

4. Birgit Lennart 40:32

 

 

 

17.09.2010 Wipperfürth Stadtlauf

9,3 km verteilt auf 6 Runden mit insgesamt 12 Wendepunkten und einem welligen Profil. Die ersten beiden Runden sind noch leicht, aber dann wird es immer schwieriger. Das Abbremsen auf fast Schrittgeschwindigkeit und dann wieder Beschleunigen an den sehr engen Wendepunkten kostet sehr viel Kraft und dass dann direkt 2 mal pro Runde. Das rauf und runter ist bald Nebensache. Gemein war auch das nasse rutschige Kopfsteinpflaster. Da hatte ich etwas Angst mich zu verletzen, daher bin ich sehr verhalten gelaufen und konnte das Rennen dennoch in 36:13 gewinnen. Es hat Spaß gemacht, in Wipperfürth ist der Bär los, wirklich unglaublich! Alle waren in Partylaune und haben während der Siegerehrung kräftig gefeiert und getanzt. Eine Bierbude neben der anderen und eine Bühne mit rockiger aktueller Musik. Die Strecke war bestückt mit vielen Zuschauern die jeden kräftig angefeuert haben. Einen Lauf den man durchaus empfehlen kann, wenn man Spaß haben will und viel Trubel mag.

10.09.2010 Stadtlauf Bergisch Gladbach - Bestzeit eingestellt

Dieser Wettkampf war für mich viel mehr ein sehr gutes Tempotraining. Mitten im Marathontraining, 2 Tage nach einem 30 km Lauf und in einer Woche mit 134 km Umfang brauch man sich keine Hoffnungen auf ein wirklich gutes Rennen zu machen. Vorgenommen habe ich mir eine Zeit ähnlich der wie im letzten Jahr (38:07). 10 min vor Start hielt ich meine Startnummer endlich in der Hand, dies war ein Stau von 5 km Schuld...eher losfahren war nicht, da ich warten musste bis Daniel von der Arbeit kommt, er muss mich ja ablösen und sich um Luca kümmern. Am Start war ich total aufgedreht und froh, es noch geschafft zu haben. Auf der Autobahn konnte ich nur Schritttempo fahren aber auf der 2 km Strecke in Bergisch Gladbach durfte ich richtig Gas geben. Dies habe ich auch getan mit einer Zeit von 37:19 über etwa 9,8 km. Die Strecke in Bergisch Gladbach ist etwas zu kurz, auch wenn in der Ausschreibung und auf der Urkunde 10 km stehen, aber sie hat es in sich. Ein auf und ab mit vielen Kurven, verteilt auf 3,5 Runden. Der Lauf ist sehr gut besetzt, immer um die 1000 Teilnehmer und mehrere tausend Zuschauer, da an dem Wochenende auch Stadtfest in Bergisch Gladbach ist. Schon in der 2. Runde ging das Überrunden los, was wirklich Kraft kostet, da die Wege sehr schmal sind und ich mir den Weg frei rufen musste. Leider hatte ich keine Läufer vor mir nur einen uncharmanten hinter mir. Dieser sagte im Ziel zu mir, dass er ja freie Fahrt hatte durch mich und dass ich die Berge viel zu schnell hochgelaufen sei. Er dachte er könnte mich noch überholen. Da ich bis zum Ende immer noch genügend Kraft hatte, kam er nicht vorbei. Aber es macht wirklich Spaß da zu laufen, daher war ich dieses Jahr zum zweiten Mal dort. Meine Zeit aus dem Vorjahr konnte ich um einiges verbessern. Allerdings ist es wieder Platz 2 Gesamt geworden und Platz 1 in der AK WHK. Aber damit bin ich sehr zufrieden. Das Marathontraining läuft also so gut wie noch nie, aber das heißt ja leider nichts...Noch sind es 2,5 Wochen bis zum Start.

5.9.2010 Bestzeit beim 10 km Kö Lauf in Düsseldorf ....weiterlesen

28.08.2010

Sommernachtslauf in Königswinter über 7,9 km Das ist eine Pflichtveranstaltung! Ich bin mit den Veranstaltern befreundet und ich mag diesen Lauf einfach auch total gerne. Bisher bin ich jedes Jahr mitgelaufen, 2008 musste ich ausfallen lassen, weil ich da gerade Mutter gewurden war.

Man läuft 4 Runden durch die Altstadt von Königswinter und entlang am Rhein.

In den Cafe´s sitzen viele Leute die jubeln und sich freuen. Die Stimmung dort ist einfach unschlagbar. Da ich gerade mitten im Marathontraining für Köln stecke und ich sehr viel laufe und auch erstmals überhaupt 35 km Läufe hinter mich gebracht habe, war ich mir nicht sicher, wie es auf der kurzen Strecke laufen würde. Zumal die Beine überhaupt nicht ausgeruht waren sondern eher müde von der vielen Lauferei. Aber mit dem Startschuß heilt ja so manches Wehwehchen. So auch bei mir an diesem Samstagabend. Gemeinsam mit Ulla Gatzweiler lief ich los. Das Ulla gewinnen würde, daran hatte ich zu keinem Zeitpunkt gezweifelt. Sie ist eine sehr gute Bahnläuferin, erst vor 2 Wochen wurde sie 5. bei den Deutschen Junioren Meisterschaften über 5000m in 17:04. Aber aus den Augen wollte ich sie nicht verlieren und ich wollte schneller sein als vergangenes Jahr, 31:22. Unterwegs rief Herman Ulrich (Veranstalter, Moderator und selbst ein ausgezeichneter Läufer) dass ich unglaublich schnell laufen würde. Stimmt, Ulla war nicht weit weg. Ich überlegte sogar zu Ihr aufzuschließen. Aber ich wusste ich bin die Verliererin, denn im Endspurt habe ich null Chancen. Daher habe ich mich entschieden, sie laufen zu lassen und meinen 2. Platz glücklich ins Ziel zu laufen. Dass ich die letzten 500 m getrödelt habe war auch nicht mehr schlimm. Denn schon am nächsten Tag standen bei mir 35 km in 5:15 min/km auf dem Plan. Diese verliefen sensationell gut, meine Beine waren unglaublich locker. Nur deshalb werde ich diese Woche Sonntag beim 10 km Kö Lauf in Düsseldorf starten. Ich bin einfach selbst gespannt was ich über 10 km laufen kann. Also irgendwo weit hinter den 6-8 Kenianerinnen werde ich beim Kö Lauf zu finden sein, das steht mal fest.

KöwiAlter Streckenrekord von Ursula Gatzweiler war 29:19 gelaufen 2009.

1. Ursula Gatzweiler 28:32

2. Marlen Günther 28:59

3. Claudia Rey 30:23

 

 

 

 

 

25.07.2010

Die 10 Meilen von Köln

Im Rahmen dieser Veranstaltung bin ich heute die 10 km gelaufen. Zum Rennverlauf gibt es nicht viel zu sagen, da ich das Tempo alleine bestimmt habe. Die erste Runde a 5 km lief ich in 19:25 und im Ziel hatte ich dann 38:56. Damit habe ich das Rennen gewonnen und das vierte Mal die volle Punktzahl von 50 Punkten für den Gilden Kölsch Cup kassiert.

 

04.07.2010

Gildeno04.07An dem Tag war es nicht so extrem heiß wie die anderen Tage und ich hatte Lust auf ein schnelles Läufchen. So fuhr ich nach Köln Weiß zum 10 km Lauf.

Letztes Jahr wurde ich bei dem Lauf 3. in 40:30 und dieses Jahr 1. in 39:08.

Die Strecke ist schön aber nicht sonderlich schnell. 2. Frau wurde meine Vereinskollegin Claudia Rey in 39:40. Die 3. Frau blieb auch noch unter 40 min. Sowas ist selten bei einem kleinen Volkslauf. Gewonnen haben die ersten 3 Gesamt ein Sixpack Gilden Kölsch, dieses wird dann am Mittwoch um 20.30 Uhr vernichtet!!!!

An dem Tag wird auch mein Sohn Luca 2 Jahre alt. Darauf müssen wir schon um 18:33 Uhr anstoßen. Am 7.7.08 um 18:33 Uhr hatten Luca und ich einen 12 Stündigen Geburtsmarathon hinter uns!
 

20.06.2010

3. Platz Halbmarathon in 1:27:51 mit 300 Höhenmetern

Am Sonntag bin ich in Hennef den Halbmarathon gelaufen. Ist schön, wenn man in der Heimat läuft und zum Start keine Anreise hat. Den Halbmarathon bin ich in Hennef noch nie gelaufen, immer nur die 10 km. Der Halbmarathon ist bis km 13 flach, bis dato konnte ich auch problemlos 4:00 min/km laufen.

Danach gehts steil rauf, steil runter und dann hoch und runter abwechselnd.

Als es bei km 18 wieder flach wurde, konnte ich auch wieder 4:00 min/km laufen. Das hat total viel Spaß gemacht. Mit einer Endzeit von 1:27:51 wurde ich 3. Frau. Die 4. Frau kam nur 30 sek nach mir ins Ziel. So gut besetzt war der Lauf in Hennef noch nie! Insgesamt gab es auch über 2000 Teilnehmer auf den verschiedenen Strecken die angeboten wurden. Ich freu mich riesig über diese tolle Zeit. Hätte nie gedacht, dass ich diese Zeit auf der Strecke momentan laufen könnte. Dazu beigetragen hat natürlich meine Verfolgerin, diese konnte ich immer wieder hinter mir sehen und habe dadurch das Tempo immer hochgehalten sobald es flach wurde.

Mit dem 3. Platz bin ich dem Fall auch total zufrieden, anders wäre das, wenn die Zeit nicht akzeptabel wäre. Es waren auch nur 10 Männer vor mir.

07.06.10

Foto: Nobert TeschNur eine Woche nach dem Marathon in Koblenz stand ich wieder an der Startlinie des 10 km Hauptlaufes vom HIT Sportsonntag, veranstaltet von meinem Verein LAZ Puma Troisdorf/Siegburg. Der Lauf ist einfach Pflichtprogramm in jedem Jahr. Dieses Jahr habe ich mir absolut nichts vorgenommen, einfach mitlaufen und Spaß haben. Soweit es Spaß macht bei fast 30 Grad und Schwüle die Berge hoch zu rennen :-) Der 10 km Hauptlauf besteht aus 5 Runden, wobei pro Runde 2 Anstiege bewältigt werden müssen. Nicht sehr steil, aber es zieht sich. Bei der schwülen Hitze in der prallen Sonne zieht es sich um so mehr. Freibad war an dem Tag sicher angenehmer. Ich denke da waren auch die meisten Läufer!!! Mit der Startzeit von 12.15 Uhr ist es auch nicht gerade Läuferfreundlich im Juni, aber anders lässt sich die Veranstaltung organisatorisch mit der Stadt Siegburg nicht regeln. Sehr schade, denn sonst hätte der schöne Lauf sicher mehr Teilnehmer. Mit einer Zeit von 42:48 lag ich bei den Frauen auf dem 1. Platz und hatte auch nur 4 Männer vor mir. Ansonsten bin ich die Woche fast nicht gelaufen. Ich habe viel Zeit im Garten verbracht und viel Gemüse & Beerensträucher gepflanzt.

Hoffentlich kann ich dieses Jahr auch ernten, da bin ich sehr gespannt.

 

 

 

 

27.04.2010

Die Großveranstaltung in Bonn ist nun schon vorüber. Meine Beine fühlen sich super an. Keine Müdigkeit und auch kein Muskelkater. So als würde man regelmäßig solch einen schnellen HM laufen....Das ist wohl ein Zeichen für eine gute Vorbereitung.

Nun geht es mit den Vorbereitungen weiter.

Auf den weiteren Vorbereitungsweg nehme ich einen kleinen Abstecher nach Paris mit. Kommenden Samstag fahre ich mit 3 Vereinskollegen nach Paris. Dies alles hat die Partnerstadt Siegburg für uns organisiert.

Der 10 km Lauf findet am Sonntag 02.05. in Nogent sur Marne statt, der Partnerstadt von Siegburg. Ich bin gespannt, welche Partnerstädte von Nogent sur Marne noch vertreten sein werden. Ich könnte neben Frankreich noch auf Läufer der Delegationen Polen, Portugal und Schweiz treffen.

zum Bericht 2009

20.03.2010 10 km in Köln Rodenkirchen

Spontan und mit viel Training in den Beinen bin ich Samstagmorgen nach Rodenkirchen gefahren um dort die 10 km zu laufen. Im Grunde nur um die ersten Punkte für den diesjährigen Gilden Kölsch Cup zu sammeln. Dies ist mir mit dem Sieg über 10 km gelungen. Ich lief sehr langsam los, weil sich meine Beine doch extrem müde anfühlten, aber schon nach der ersten von drei Runden lief es rund und ich konnte etwas schneller laufen. Mit der Zeit von 39:09 bin ich zufrieden, denn die Waldstrecke, ist sehr kurvig und auch nicht ganz flach. Desweitern ging es mir nicht darum eine gute Zeit zu laufen. Einen Tag später am Sonntag waren die Beine nicht schwerer als am Wettkampftag und so konnte ich 30 km in guten 2:35 h laufen. Das Training läuft also super in Richtung Frühjahrsmarathon!!!!

23.02.2010 Siegerehrung Gilden Kölsch Cup

Dienstagabend fand anlässlich des Gilden Kölsch Lauf Cups die Siegerehrung in Köln statt. Der Gilden Kölsch Lauf Cup besteht aus 11 Läufen, da ich an 5 Läufen teilgenommen habe, kam ich in die Wertung. Hierbei belegte ich Platz 2 bei den Frauen und Platz 1 in einer Altersklasse. Für Platz 1 in der Gesamtwertung fehlte mir am Ende 1 Punkt. Der wäre sicher zu holen gewesen, hätte ich 1-2 Läufe mehr gemacht. Aber mir ging es nicht um den Sieg. Der Schwerpunkt 2009 lag beim VR Bank Cup, da wollte ich unbedingt wieder gewinnen und das ist mir gelungen.

Nun laufen gerade die Vorbereitungen für den Bayerkreuzlauf. Hier war ja mein Ziel eine 37:er Zeit zu laufen. Aber aufgrund von Wochenlangem Geläuf auf Schnee und Eis, wo mir einfach die Tempoläufe fehlen, habe ich meine Ziele neu definiert. Eine 37:er Zeit ist nicht mehr angestrebt. Ich kann auch schwer einschätzen, was ich laufen kann. Ich werd mein bestes geben und am Ende sehen, was dabei raus kommt. Ich weiß, dass ich trotz der schwierigen Bedingung in einer guten Form bin, so gut wie zurzeit habe ich mich im gesamten letzten Jahr nicht einmal gefühlt. Der Umzug ins Haus hat einige positive Veränderungen mit sich gebracht. Nachts schlaf ich nun wieder durch, bin tagsüber nicht mehr hundskaputt und kann daher auch viel besser trainieren. Krank war ich nun auch nicht mehr, auch mein Immunsystem ist nicht mehr im Keller durch den guten Schlaf. Mir geht’s gut, der Wald vor der Tür, mein Nachbar ist mein Trainingspartner und mein Kind hat in der Nachbarschaft auch schon Freunde gefunden.

24.01.2010 Nordrhein - Crossmeisterschaften in Dormagen

Nach dem Trainingsausfall im Dezember, habe ich im Januar gut trainieren können und fühl mich fit. Zwar kam, der LVN Cross etwas zu früh, denn 2,5 Wochen Training sind zu wenig um richtig gut zu laufen, aber dennoch bin ich zufrieden mit meiner Leistung. Für die 6200 m lange Strecke mit einigen Matschhügeln und rauf und runter im Wald benötigte ich 23:03 sek. Mit der Leistung kam ich auf Platz 8 gesamt und Platz 5 in der Frauen Hauptklasse.

Gelaufen bin ich natürlich hauptsächlich für unsere Frauen Mannschaft und dass hat sich gelohnt, denn wir durften die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen.

Momentan liegt wieder alles voll Schnee und die Wege sind sehr vereist. Da ist es nicht so leicht gut zu trainieren. Aber ich geb’ mein bestes, dann am 07.03. ist schon der Bayerkreuzlauf in Leverkusen, da habe ich feste Ziele...