Marlen Günther - Langstreckenläuferin - LAZ PUMA Rhein Sieg

09.03.2014 Rund um das Bayerkreuz in Leverkusen

Marlen GüntherIrgendwie für mich eine Pflichtveranstaltung im Frühjahr. Eine super schnelle und
kurzweilige Strecke um die Form zu überprüfen.

Normalerweise ist der Winter da, um an der Ausdauer zu arbeiten, sprich man
macht viele ruhige Kilometer. Mein Winter jedoch diente zur weiteren Regeneration
nach dem Kreuzbandriss. Viele km waren nicht möglich, bergig durfte ich laut Arzt auch
nicht laufen. Um es kurz zu sagen, der Winter war läuferisch gesehen, gar nix. Im Dezember
bin ich nicht einen Meter gelaufen. Die Winterlaufserie in Porz war ein super Training und
hat mich nach vorn gebracht. Gemeinsam mit meiner Mittwochtrainingsgruppe standen wir
also am Start in Leverkusen. Eines war ganz klar, ich wollte die 38 vorne haben. Was ich
will, dass ist immer realistisch und das will ich auch umsetzen. Mit 20 Grad am Start war
es zum ersten Mal in diesem Jahr wärmer als 10 Grad und schon in dem Lauf vor unserem
(40-50 min) musste ich beobachten, wie einige ausstiegen oder in den letzten Runden
wahnsinnig Zeit einbüßten. Als ich am Start stand, hatte ich schon Durst. Als ich loslief,
merkte ich dass meine Beine müde und schwer waren. Ich suchte meine Leute, Kay und
Chrissi aus meiner Trainingsgruppe wollten mit mir laufen. Keiner war zu sehen. Irgendwie
kam ich überhaupt nicht richtig ans Laufen, ich konzentrierte mich dann auch nur auf
mich und merkte überhaupt nicht, dass Chrissi 10 m vor mir lief und mich im Blick hatte.
Was soll ich sagen, der Durst verging ohne das ich was getrunken habe und die Beine wurden
jeden km lockerer. So kam, was ich in der 3. Runde noch für unmöglich hielt, ich flog nur so über die letzte Runde, vorbei an 2 Läuferinnen und vorbei an einigen
Läufern. Auch flog ich vorbei an Chrissi, was ich überhaupt nicht bemerkt habe. Im Ziel stand die Uhr bei 38:45 und ich war zufrieden. Chrissi kam unmittelbar nach
mir ins Ziel. Beim Auslaufen merkte ich überhaupt keine Müdigkeit, warum die Beine so schwer am Anfang waren, weiß ich nicht. Ich freu mich über die aufsteigende
Form und plane einen Start am 27.03. beim Beueler 10 er. Natürlich soll dort die Zeit verbessert werden.

Ich freu mich über die neuen Bestzeiten meiner Athleten von Björn, Sebastian, Chrissi und Sabine. Das Tempotraining Mittwochabend hat sich gelohnt, auch für mich,
obwohl ich meistens am Rand stehe und meine Gruppe betreue und motiviere. Es macht wahnsinnig Spaß und ich freue mich auf jeden Mittwoch 18 Uhr, wenn es im
Siegburger Stadion rund geht.

Serie gewonnen in 3:09;12 mit 7 min Vorsprung

Über die ersten beiden Läufe habe ich bereits berichtet.

Der HM sollte ein guter Trainingslauf werden. Keinesfalls wollte ich mich müde und kaputt laufen, weil in 14 Tagen der 10 km Lauf in Leverkusen
 ansteht und ich gern eine 38 er Zeit laufen möchte. Desto schneller man läuft, desto länger dauert die Regeneration und 3 Tage nach dem HM steht
mein zweites und letztes Intervalltraining vor Leverkusen an und mit müden Beinen ist das kein Spaß und wird kein Erfolg.

Ich möchte wieder 37 er Zeiten über 10 km laufen und dafür muss ich was tun! Die Serie sollte mir helfen an meiner Form zu arbeiten und das ist gelungen!

Der HM lief allerdings ganz anders ab als geplant. Am Start suche ich Franzi Maschke, meine Verfolgerin in der Serie. Mein Plan war, dass ich sie wieder
vorlaufen lasse, wie in den letzten Läufen und ich gleichmäßig 4:10 min/ km laufe und dann auf sie aufschließe. Keine Franzi da schade, dafür rennt vorne
eine mir unbekannte Frau. Plötzlich taucht Susanne Hahn (Olympiateilnehmerin) neben mir auf und erzählte sie will locker laufen im Schnitt 4:10 min/km,
weil sie ebenfalls in Leverkusen laufen will. Ich sage nichts, aber denke mir, dass das ja mein Plan ist und kurzzeitig denke ich daran wie wir gemeinsam ins
Ziel laufen. Gemeinsam schließen wir aber nur auf die erste Frau auf, diese erzählt 1:30 laufen zu können. Susanne eilt davon, ich laufe in meinem Tempo
hinterher und in meinem Windschatten das 1:30 Mädel. In der 2. Runde teste ich aus wie fit sie ist und steigere für 2 km das Tempo auf unter 4 min pro km.
Sie bleibt hinter mir, wie angeklebt. Mist, abschütteln kann ich sie so einfach nicht und wir sind eh schon schneller als ich es wollte. Mitte der 3. Runde nehme
ich kurz Tempo raus, sie fragt was los sei! Ich erkläre ihr, dass sie Vorlaufen soll, schließlich habe ich jetzt gut 16 km Tempo gemacht. Sie läuft vorbei und ich
atme tief durch. Endlich mal Pause! Eine Verfolgerin im Nacken ist Stress :-) Die letzte Runde lass ich ungehetzt ausklingen und erreiche nach 1:28 min das Ziel!

Das Mädel war 40 sek schneller und freute sich im Ziel wie eine Schneekönigin über ihre neue Bestzeit. So waren wir beide zufrieden. Zwar kam alles anders als
gedacht, aber es war auch so schön und der kurzweiligste Lauf der Serie, obwohl es der längste Lauf war.

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9.2.2014 Winterlaufserie Köln Porz 15 km

Heute stand der 2. Lauf der Winterserie an und ich war bis gestern nicht sicher, ob ich laufen werde. Leider war
ich ziemlich krank und mein Husten hält sich hartnäckig. Aber gestern beim laufen ging es mir sehr gut und ich wollte einfach dabei sein und
kontrolliert mitlaufen. So bin ich auch die ersten 2 von 3 Runden entspannt gelaufen, hatte nie das Gefühl dass ich mich richtig anstrengen muss.
Bei km 8 hab ich mich auf Platz 1 geschoben und bei km 12 hab ich zum Endspurt angesetzt, so dass ich im Ziel nach 61:33 min doch kaputt war.
Aber um locker eine weitere 5 km Runde auszulaufen, reichte es noch.In 2 Wochen stehen dann der HM und 4 Runden auf dem Plan, das wird vor
allem Kopfkino. Krank war ich schon, also kann es ja nur besser werden.

Auf dem Foto bin ich nach dem Zieleinlauf mit der Zweitplatzierten Franzi Maschke 62:17 min.

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26.01.2014

Mein letzter Blog Eintrag ist vom 9.8.2013. Einige werden sich wundern, warum ich meine Seite nicht mehr gepflegt habe...

Am 10.8. also einen Tag nach meinem Sieg beim Malberglauf, bin ich während meinem langen Lauf über einen Hund gestürzt.
Den Weg zurück lief ich humpelnd. Am 11.8. kam ich nicht mehr aus meinem Bett vor Schmerzen. Also ab zum Orthopäden und weiter ins MRT.
Befund: hinterer Kreuzbandriss im Knie. Laufverbot für mindestens 3 Monate. Ich trug eine Schiene Tag und Nacht. Da das hintere Kreuzband
durchblutet wird, besteht die Chance das es zusammenwächst.

Zwischenzeitlich wurde mir operativ noch ein zum Glück gutartiger Tumor im Rücken entfernt.

Mein Knie heilte gut. Nach dem Besuch eines Sportmediziners Ende Oktober und einer Spezialklinik in Siegen durfte ich wieder laufen.

Am 10.11. fand bei mir vor der Haustür der Platinmanlauf statt, dafür war ich lange vorangemeldet. Ich wusste, es ist ein Fehler da zu starten aber ich
konnte nicht widerstehen...

Nach 24 km und über 800 Höhenmeter war ich völlig fertig nach 2:12 im Ziel. Es war ein kühler und total verregneter Tag, ich fror ohne Ende. Nach dem
Platinmanlauf hatte ich eine Blasenentzündung und dann ging es weiter mit Grippe, die nach 2 Wochen besser wurde und ich wieder laufen ging. Zu früh
gefreut, die Grippe kam noch schlimmer zurück. Mit dem Platinmanlauf hab ich mir alles abverlangt und der Körper holt was er brauch und das war RUHE!!!
Am 7.12. holte ich meinen langersehnten Traum ins Haus - eine Hundebaby. Was ich nicht ahnte, war wieviel Arbeit so ein Welpi macht. Nachts alle 2 h raus
und Tagsüber nur aufpassen, dass er nichts zerstört und ihn erziehen, erziehen, erziehen. Das waren weitere 4 Wochen intensive Arbeit, wo ich 2 Wochen
davon krank war und 2 Wochen zu müde um zu laufen. Mit dem Hund ist es jetzt entspannt, ich weiß wie ich ihn zu händeln habe und er weiß was er darf
und was nicht.

Also auf ins Training, auf in ein Neues! Aller Anfang ist schwer und so war es auch diesmal. Ich legte viel Wert auf die Ausdauer und verzichtete komplett
auf das Tempotraining.

Am 22.1. machte ich einen schnellen 10 er auf dem Laufband in 43:08 min und war zufrieden. Derzeit laufe ich sehr viel auf dem Laufband während die
Kinder schlafen. Anders ist es nicht möglich.

Am 26.1. also heute startete ich beim 1. Lauf der Winterserie in Köln über 10 km und wurde 3. Frau in 39:36 min. Sicher ist das keine Zeit worüber ich mich
freue, aber ich bin sehr zufrieden, nach alldem was ich hinter mir habe und vor allem nach nur 3 Wochen Training! Mein letzter 10 er war im Mai 2013 und
ich hoffte heute einfach nur, dass ich unter 40 min bleibe.

In 2 Wochen stehen die 15 km an und in 4 Wochen der Abschlusslauf über die Halbmarathondistanz. Ich denke danach bin ich soweit fit, dass ich 10 km
wieder unter 39 min laufen kann.

Ein letzter MRT Termin steht mir allerdings auch noch im Februar bevor. Da wird nochmal nach dem Kreuzband gesehen.

Drückt mir die Daumen!!!

Leider merke ich beim schnellen Laufen schon noch ein Zwicken in der Kniekehle. Ich hoffe das ist normal und bedeutet nichts schlimmes.Ich weiß das so
Geschichten viel Zeit brauchen. Es war eine schlimme Verletzung und ob mit oder ohne OP dauert es eh man wieder in Topform ist.

Ich melde mich jetzt wieder regelmäßig hier. Spätestens am 9.2. nach meinem 15 km Lauf, den ich zu gern unter 60 min laufen würde!!!

9.8. 14. Malberglauf des VfL Waldbreitbach mit 6 km und 400 Höhenmetern

MalbergDie letzten Wochen habe ich viel im hügeligen Terrain trainiert. Das hat sehr viel Spaß
gemacht und gibt Kraft.

Den Malberglauf wollte ich nutzen um zu schauen, ob mein Training schon anschlägt.
Nun ja...zwar habe ich gewonnen aber ich bin dennoch nicht sooo zufrieden mit mir.
Zwar kann ich langsam lange steile Berg hochlaufen und dabei locker erzählen aber die
Berge hochsprinten kann ich nicht, dass waren gestern ganz unbekannte Schmerzen.
Was nicht verwundert, Bergsprints hab ich noch keine gemacht und genau da muss ich hin.

Leider bin ich heute beim Dauerlauf über einen Hund gefallen, der mir vor die Füße gerannt ist.
Die Schürfwunden sind nicht das Problem, das Problem ist eine Zerrung oder Bänderdehnung
in der Kniekehle. Da hilft erst einmal nur abwarten, Tee trinken und humpeln bis der Schmerz vergeht.

Über den Malberglauf hab ich nun kaum berichtet, leider geht die Freude über diese sehr schöne
Veranstaltung bezgl meiner Verletzung etwas unter...aber der Lauf ist spitze. Richtig steil, extrem
anstrengend aber schnell zu Ende. Nach 28:29 min war ich im Ziel.

 

 

 

 

 

 

 

http://www.general-anzeiger-bonn.de/sport/regio-sport/news/Marlen-Guenther-diktiert-das-Tempo-article1119391.html

06.07. Kinderheimlauf Pauline

Bei diesem 10 km Lauf wurde das unmögliche wahr, ich war vor den Männern im Ziel, aber dennoch nur als Gesamtzweite. Gewonnen hat mein Vereinskameradin
Maike Schön. Sie lief den ersten km in 3:09 min und machte sich auf und davon.

Ich blieb bei den Männern mitten drin. Bei km 2 war ich allerdings schon vorbei am 3. Mann, dann am 2. vorbei und erst bei km 7 vor dem ersten Mann. Dort überlegte
ich sogar kurz bei ihm zu bleiben, aber ich entschied mich für Gas geben auf den letzten 3 km. Die 10 km waren aufgeteilt in 2 Runden a 5 km und meine 2. Runde war
deutlich schneller als die erste. Aber wann läuft man auch als Frau mal vor dem ersten Mann ins Ziel??? 10 km bei knapp 30 Grad rauf und runter waren allerdings echt
brutal auch wenn ich mit angezogener Handbremse auf den ersten 7 km insgesamt 39:04 min unterwegs war.

29.06. Spicher Zehner

Gewinnen aussichtslos, die schnelle Christl aus meinem Verein, hat mir schon Wochen vorher gesagt, dass sie in Spich läuft. Aber das war mir egal, nach 2 Wochen
Pause muss mal eine schnelle Einheit in die lahmen Knochen. Ich war nicht aufgeregter wie vor dem Tempotraining. Am Start steht Joe Körbs von
www.laufen-im-Rheinland.de mit seinem Rad und möchte er mich ein Stück begleiten und Eindrücke vom Lauf für seinen Bericht sammeln. Ich finde das gut.
Unterwegs vergesse ich allerdings ab und zu das Laufen und vertrödle im Gespräch etwas die km. Die Strecke ist keine schnelle. 2 km pro Runde geht es gut bergauf
und der Rest bergab. Alles ist dabei, Straße, Wald und sogar etwas Trail. Bergab auf dem durchweichten Boden vom vielen Regen muss man höllisch aufpassen.
Die Wurzeln sind weiß angemalt, ich hüpfe drüber und habe Spaß. Dann geht es in die 2. Runde und der Berg ist gefühlt doppelt so steil und doppelt so lang.

Seitenstechen hab ich auch noch, bin ich wohl selbst Schuld, ich quatsche ja auch immer wieder mit Joe. Die Kraft in den Beinen fehlt, nach 2 Wochen Pause kein Wunder.
Auf dem letzten km überholen mich 2 Läufer und spurten um die Wette. Ich überlege noch, ob ich mitgehe und entscheide mich dagegen. Im Ziel staune ich nicht schlecht
über meine 39:11. Das es unter 40 min wird, hätte ich nicht gedacht. In Spich bin ich noch nie unter 39:30 gelaufen. Einer der Läufer der 5 Sek vor mir ins Ziel gespurtet ist,
erzählte dass er vor kurzem 36:45 über 10000 m gelaufen ist. Wenn er heute so schnell war wie ich, muss ich doch auch bald mal die 36:xx laufen...

Mit neuer Motivation und altem Ziel geht's nun weiter!

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25.06.2013 Wo ist die Form?

2 Wochen bin ich keinen Meter gelaufen, Urlaub muss ja auch mal sein. An der Ostsee konnten wir schön entspannen und es war warm genug um im Meer
zu schwimmen. Nun ist der Alltag wieder da und ich hab mein Lauftraining aufgenommen, denn das Ziel ist ja ganz klar eine 36 er zeit zu laufen und wenn
das erst im Dezember beim Silvesterlauf klappt!
Momentan sieht es aber eher so aus, als könnte ich nicht einmal die 40 min knacken. Man wundewiederrt sich doch immer wieder, wie schnell die Form verschwindet.

Trotzdem oder auch gerade deshalb möchte ich am Samstag die 10 km in Spich laufen. Zu meiner schlechten Form kommen die vielen Höhenmeter in Spich und
ich weiß schon jetzt, dass ich auf jeden Fall länger als 40 min unterwegs bin, da hab ich länger etwas vom bezahlten Startgeld :-)

 

19.05.2013 Kreismeisterschaften Bonn Rhein-Sieg im Rahmen des 20. Melpomene Laufs in Bonn

2 Wünsche hatte ich, ich wollte gern mal wieder Siegen und nicht nur 2. werden und zum anderen stand da noch meine Zeit unter 37:30 offen, was ich zuletzt in Frechen
versucht habe. Da ich mir selbst aber immer viel zu viel Druck mache, fuhr ich dahin mit dem Gedanken mitlaufen und Spaß haben!!!

Da meine kleine Tochter sich am Tag zuvor eine Erkältung gefangen hat und die Nacht mehr geweint als geschlafen hat, hab ich erstmal alle Wünsche verlegt und bin
völlig befreit nach Bonn gefahren. Schon im Auto konnte ich mich entspannen. Man muss auch mal raus als Mutter und was anderes sehen.

Angekommen sah ich dann mit Guido Simons und Joe Körbs Lauffreunde. Die beiden erzählten mir, dass sie gemeinsam 37:30 laufen möchte. Ich sagte, dass ich mitlaufe
und so liefen wir alle km Abschnitte in 3:40-3:45 und ich freute mich über den Gesamtsieg mit 2,5 min Vorsprung vor der 2. Frau in 37:27 min.

Somit ich habe an dem Tag alles erreicht, ich wurde Kreismeisterin, 1. Frau Gesamt, ich lief meine Wunschzeit und vor allen Dingen hatte ich jede Menge Spaß unterwegs!
Gemeinsam fällt es leichter und macht einfach Laune. Vielen Dank an Joe und Guido.

Im Ziel freute ich mich über den Besuch von Achim aus meiner Trainingsgruppe. Auch Annette und Jürgen aus meiner Trainingsgruppe waren da und somit wurde es ein
wunderschöner Tag. Trotzdem freute ich mich noch mehr, als ich nach Hause fahren konnte, glücklicherweise verlief alles schnell. Losgefahren bin ich 8:15 Uhr, 9:30 Uhr Start,
11 Uhr Siegerehrung und Kuchen verputzt und 12 Uhr zurück bei den Lieben. Grund genug um wieder einmal dort zu laufen.

Foto von und mit René Göldner Sieger Männer und Kreismeister 2013 vom LAZ Puma Rhein-Sieg.

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5.5.2012 Frechener Frühlingslauf

Die Form ist zur Zeit nicht schlecht. Aber man muss außerdem den richtigen Wettkampf, die optimale Tagesform und die besten Wetterbedingungen erwischen. I
Ich entschied mich vor 2 Wochen beim Frechener Frühlingslauf zu starten. Beim Warmlaufen sah ich dann einen knackigen Anstieg und den müssen die 10 km Läufer
gleich 2 mal hoch. Mir war sofort klar, dass mein Zeitziel schneller als 37:30 gefährdet ist. Zumal es auch immer wärmer wurde und der Start in die Mittagszeit fiel.

Während dem Lauf hab ich mich extrem auf die Strecke konzentriert und mir fiel auf, dass wir anfangs nur bergab liefen und das ja auch alles wieder rauf müssen.
Das hoch kam sehr bald. 2 kleinere und dafür längere Anstiege und eine kürzere ca 250 m Rampe, die es in sich hatte. Erste Runde geschafft in 18:48.
Auf der 2. Runde suchte ich verzweifelt die anderen Läufer. Vor mir keiner zu sehen und hinter mir auch nicht. Das erlebe ich selten. Jetzt achte ich weniger auf die
anspruchsvolle Strecke sondern viel mehr auf den Streckenverlauf. Das bin ich nicht gewöhnt, renn ich doch immer anderen hinterher. Zwischendrin dachte ich sogar,
ich hätte mich verlaufen. Das Tempo hab ich etwas vertrödelt. Kurz vor Ziel blicke ich auf meine Uhr und sehe dass ich noch unter 38 min laufen kann, ich setze an zum
Schlusssprint (Foto).

Geschafft 2. Frau in 37:54. Das letzte Mal unter 38 min lief ich vor meiner Schwangerschaft im September 2011. Ich bin natürlich zufrieden, da es wieder eine Steigerung ist,
wenn auch nicht die gewünschte.

In der Ergebnisliste sehe ich dann, dass nur 9 Männer schneller waren. Der 9. mit einer 37:22 weit vor mir und der 10. mit 38:33 weit hinter mir. Kein Wunder also, dass es so
einsam war. Ich weiß nun, dass ich ganz allein auf einer anspruchsvollen Strecke unter 38 min laufen kann und ich weiß, dass ich noch schneller kann :-)

Irgendwann bin ich am richtigen Tag auf der richtigen Strecke unterwegs.

Marlen Günther

14.4. Mannschaftssilber bei der DM in Refrath

Die Deutschen HM Meisterschaften in Refrath liefen gar nicht gut für mich. Bis km 10 lief es nach Plan, alles im Soll für eine Zeit um 1:22:30. Doch dann zwangen mich
Magen-Darm Beschwerden zu 3 Pausen im Gebüsch, inkl Taschentücher bei den Zuschauern erschnurren, waren das einige Minuten. Ich hab mich immer wieder
aufgerappelt, auf die Zähne gebissen und bin gelaufen. Die wellige Strecke half mir sehr. In 4 Runden ging es jeweils eine Hälfte hoch und die andere runter.
Runter konnte ich mich immer etwas erholen und hoch war der Kampf. In der letzten Runde war dann aber auch das Runter eine Qual, weil mein Körper einfach nicht
mehr konnte. Ich bin nur für die Mannschaft zu Ende gelaufen! Und mit der Mannschaft haben wir Silber bei der DM geholt. Ich bin jetzt gemeinsam mit Maike Schön (Platz 3)
und Christl Viebahn (Platz 6) Deutsche Vizemeisterin im HM mit der Mannschaft.

Meine Zeit von 1:27:20 macht mich trotzdem traurig... es hätte was werden können. Aber es wurde an dem Tag eine heftige Magen-Darm Grippe, die ich mir Tags zuvor auf
einem Kindergeburtstag eingefangen habe. 2 Kinder mit einem Magen-Darm Infekt und 3 Erwachsene sind das bisherige Resultat. Da kann man nichts machen! Das ist Schicksal.

Aber nichts desto trotz freu ich mich riesig über Bronze von Maike und unser Mannschaftssilber. Zum Glück hab ich mich durch gequält. Die Qualen sind schnell vergessen,
die Silbermedaille aber bleibt!

Jetzt konzentrier ich mich erst einmal wieder auf meine Lieblingsdistanz von 10 km!

Foto-M.-Günther

05.04. Testbericht über den Hoka One                                                         

Vor 15 Jahren trug ich in meiner Freizeit Plateauschuhe, waren damals total modern. Heute sind sie wieder da die Plateauschuhe und zwar im Laufbereich.

Als ich davon hörte, war ich natürlich sehr gespannt und wollte wissen was es damit auf sich hat.

Sie sind gedacht für den Ultrabereich, also alles ab Marathon aufwärts. Als ich das hörte, fühlte ich mich erst einmal nicht angesprochen. Ultra laufe ich nicht und werde ich
auch nie tun. Sie sollen die Muskulatur schonen und der Ermüdung vorbeugen. Bei Trainingsläufen von 25 km aufwärts werden sie gern eingesetzt, weil man danach keine
müden Beine bekommt. Klingt interessant, ich war neugierig. Nach dem Beueler 10 er bekam ich diesen Testschuh vom 7G Runergy Laufladen in Bad Honnef. Schön ist anders,
der Schuh sieht schwer aus, ist er aber nicht. Außerdem macht er mich 5 cm größer. Am nächsten Tag hatte ich sehr müde Beine von dem Wettkampf, denn das wellige Profil,
gerade die Bergabpassagen gehen sehr auf die Muskulatur.

Also beschloss ich einen Regenerationslauf mit dem Hoka zu machen um die Muskulatur zu schonen. Es ist unglaublich, aber ich habe meine Beine keinen Meter gespürt.
Es fühlte sich an wie Aquajoggen ! Das Herz-Kreislaufsystem wird trainiert und die Muskulatur geschont! Man läuft wie auf Kissen. Sehr angenehm, nur Berghoch war es wirklich
sehr anstrengend. Ich hatte das Gefühl ich komme nicht von der Stelle und das wo ich mich doppelt so sehr anstrengen musste, wie in flachen und leichten Laufschuhen.
Wenn man sich nun vorstellt man läuft auf Kissen einen steilen Berg hoch. Die ersten 100 m ist das noch ganz nett, aber dann möchte man doch lieber auf Asphalt ausweichen.
Ich habe auch kurz überlegt den Schuh auszuziehen und den Berg hoch zu tragen. Als ich zu Hause angekommen bin, habe ich mir normale Laufschuhe angezogen und bin noch
einmal losgetrabt und ich spürte ganz deutlich wie die Muskulatur in Oberschenkel und Waden zwickte. Im Hoka war davon nichts zu spüren. Jetzt wäre es interessant zu wissen,
ob man im Hoka auch laufen kann, wenn man Knieprobleme oder andere Laufbeschwerdenhat. Das konnte ich nicht testen, weil ich glücklicherweise verletzungsfrei bin.
Aber das interessiert mich nun auch noch.

Ich denke er ist auf jeden Fall geeignet um den ein oder anderen längeren Lauf damit zu machen, oder einfach wenn man sein Herz Kreislaufsystem trainieren, aber die Muskulatur
schonen möchte. Aber für regelmäßige lange Läufe bezüglich einem Marathon würde ich den Schuh nicht anziehen. Denn der Schuh verwöhnt die Muskulatur und bei 42 km Marathon
auf Asphalt mit normalen Laufschuhen wird sich die Muskulatur streikend spätestens bei km 25 melden, weil sie das einfach nicht gewöhnt ist und im Training immer geschont wurde.

Gut geeignet ist er sicherlich auch für Ultraläufe über 100 km die man sowieso langsam läuft, aber wie gesagt, das werde ich nicht testen :-)

Hoka Logo

20.03.  11. Fliegerhorstlauf

Mein Vater nannte ihn FliegerFrostLauf ! Bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt und sehr starkem Regen erfolgte der Start am Mittwochmittag über 10 km in der Kaserne.
Das Einlaufen ersparte ich mir bei den Bedingungen. Für mich sollte es 3 Tage nach den westdeutschen eine schnelle Einheit werden. Geplant war eine Zeit zwischen 39 und
40 min. Die Strecke ist ein zick Zack Kurs, nicht bestzeitentauglich und auch nicht flach, aber auch nicht bergig, nennen wir es leicht wellig.

Bei km 8 geht es über eine Wiese, die voller Wasser war und somit wirklich das letzte Körnchen Kraft kostete.

Danach sind es noch 3 bis 4 Kurven und man läuft in das Stadion ein zum Ziel.

Ich wurde erste Frau und 10. Gesamt mit einer Zeit von 39:22 min. Vermutlich wäre ich bei 8 Grad ohne Regen bei gleicher Anstrengung 1 min schneller gelaufen.
Auch das Auslaufen fiel aus, ich fuhr direkt wieder nach Hause und legte mich in die heiße Badewanne!

Dort taute ich erst einmal auf. Die Veranstaltung ist auf jeden Fall Top organisiert und es macht sicherlich Spaß dort zu laufen! Ich komme bestimmt einmal wieder.

19.03.  Westdeutsche 10 km Meisterschaften in Urmitz

38:07 lautet die Endzeit. Gesagt habe ich vor dem Start, dass ich mit einer 38 zufrieden bin, eine 39 wäre eine Katastrophe und bei einer 40 solle man mich besser nicht mehr ansprechen!

Das hat ja soweit geklappt. Ja, ich bin zufrieden, sehr zufrieden!!! Der Start war schon schlecht, im Startblock stand ich weit hinten und kam nicht nach vorne, da war nichts zu machen.
Also durfte ich auf den ersten 3 km erst einmal ca 40 Frauen überholen. Bei km 4 hatte ich freie Fahrt, leider keine Gruppe. Also kämpfte ich allein gegen den kalten Wind. Immer wieder
habe ich mir Läuferinnen ausgesucht, die ich als nächstes überholen möchte, das hat Spaß gemacht. Selbst auf den letzten 200 m konnte ich noch eine sehr starke Läuferin überholen,
die sonst 37 er Zeiten und Marathon unter 3 h läuft.

Platz 3 in der AK ist uninteressant. Viel schöner ist der Titel mit der Mannschaft. Christl Viebahn , Annette Geiken und ich haben uns den Titel der westdeutschen Mannschaftsmeister
 geholt mit 13 sek Vorsprung vor der sehr stark laufenden SG Wenden. Christl hat außerdem das gesamte Rennen in 35:14 min gewonnen! Sehr stark und motivierend für mich.

Am Mittwoch laufe ich die 10 km in Wahn beim Fliegerhorstlauf als schnellen Tempodauerlauf. Am 4.4. laufe ich den Beueler 10 er und da soll ganz klar die 37 vorne stehen. Ich hoffe ich
bleibe jetzt gesund und das Training läuft ohne Unterbrechung.

 14 13 15

27.02. Leider hat auch mich die Grippen Seuche geholt. Nach vielen Tagen mit heftiger Grippe im Bett muss ich mich leider gegen einen Start beim Bayerkreuzlauf entscheiden.
So schlimm ist es nicht, denn das Jahr hat trainingstechnisch nicht gut begonnen. Dadurch dass mein Mann viel unterwegs ist, bin ich darauf angewiesen mit Ina im Babyjogger
zu trainieren, das war aber leider nicht oft möglich. Bei Minus Graden fällt das Laufen mit Ina aus, dass ist einfach zu kalt für sie und bei Schnee geht's auch nicht. Am Wochenende
beginne ich wieder mit dem Training und ich hoffe dass nun endlich der Frühling kommt!!! Mein erster Start ist am 17.03. in Urmitz bei den Westdeutschen Meisterschaften über
10 km geplant. Da errechne ich mir noch keine gute Zeit aus.

Ina wird auch noch voll gestillt, da sie keinen Brei anrührt und die Flasche verweigert. Ich denke die volle Leistungsfähigkeit kommt erst zurück, wenn ich abgestillt habe oder
zumindest nicht mehr voll Stille. Aber es gibt Wichtigeres als Laufen und daher seh ich das total entspannt!

Platz 3 beim Silvesterlauf in Bonn

Noch erfreulicher meine Zeit von 39:17 min bei meinem ersten Start über 10 km und meinem 2. Wettkampf überhaupt in 2012. Lange hab ich überlegt, ob ich überhaupt starten soll,
da ich sehr erkältet war und der Husten noch nicht weg war. Am Tag vor dem Start hab ich mich aber gut gefühlt und mich für den Start entschieden. Vor dem Start war ich sehr
aufgeregt, weil ich schon im Spätsommer verkündet habe an Silvester unter 40 min laufen zu wollen. Das sollte man nicht tun. Zwar war der Druck im Training sehr positiv und
motivierend aber vor dem Start war es nur Stress. Ich war sicher, dass mein Vorhaben scheitern würde, denn mein Husten war nicht zu überhören. Von einem Trainingskollegen
 aus meiner Trainingsgruppe bekam ich ein Hustenbonbon und dies behielt ich während dem gesamten Lauf in meinen Wangentaschen. Der erste km in 3:49, auch die weiteren
 erfolgten in 4:00 oder schneller. Natürlich wurde es schwerer aber bei km 6 hab ich gewusst, dass im Ziel eine 39 vorne stehen kann und ich habe gekämpft. Der letzte km war
noch mal richtig schnell und im Ziel habe ich mich nur noch gefreut!!! Jetzt weiß ich, dass die 38 bald vorn stehen wird und ich auf dem richtigen Weg zu alten Bestzeiten bin!!!
Ich will auch mit Kind 2 meine Zeiten verbessern, ich bleibe auf der Jagd nach meinen Bestzeiten.

Aber erst einmal muss ich den Husten noch loswerden. Leider ist der sehr hartnäckig und besonders Nachts stört er.

Mit dem Silvesterlauf habe ich mich von der Hauptklasse verabschiedet, von nun an starte ich in der W30. Das junge Gemüse in der Hauptklasse bin ich nun los. Als zweifache
Mama wurde es auch Zeit :-)

Meine Tochter wird nun schon 6 Monate und heute haben wir ihren 2. Zahn entdeckt, dass erklärt Ihre Unruhe in den vergangenen Nächten. An Durchschlafen ist nicht zu denken.
Alle 3 h muss ich sie stillen und vergangene Nacht habe ich sie von 2:00-3:30 Uhr rumgetragen eh sie endlich wieder einschlief. Aber ich weiß dass auch das vergeht.
Hauptsache sie ist gesund!

06.12. 2012

Erst einmal möchte ich allen, einen schönen Nikolaustag wünschen!

Wie das Bild unten schon verrät, habe ich meinen ersten Wettkampf 2012 hinter mir! Gelaufen bin ich beim Nikolauslauf in Erpel über 9,5 km. Da ich überhaupt nicht wusste,
was geht, bin ich verhältnismässig langsam gestartet und habe in den ersten 2 von 6 Runden zwei Frauen überholen können. Vorne weg lief Nina Kunz und mir war klar,
dass mehr als Platz 2 nicht drin sein kann. Den 2. Platz habe ich dann glücklicherweise auch halten können. Es hat mir viel Spass gemacht. Kurz nach mir ist noch mein Sohn
seinen ersten Bambinilauf gelaufen und konnte die W4 gewinnen. Damit haben wir beide unsere Altersklasse gewonnen.

Trotzdem ist es schon schwierig mit zwei Kindern wieder in das Training zu finden. Derzeit laufe ich nur 4-5 mal pro Woche und meistens mit Babyjogger, da mein Mann nur
am Wochenende zu Hause ist. Daher habe ich mich besonders über Platz 2 gefreut und die Zeit von 41:14 geht auf der welligen Strecke auch in Ordnung.

             Foto-(4)

     http://www.laz-sport.de/startseite/newseinzelansicht/?L=0&tx_ttnews%5Btt_news%5D=176&cHash=15f41e5c1d1b33f009c6b27f3b95fbf2

15.10.2012

Es ist wieder ein Monat vergangen nach meinem letzten Blog Eintrag. Die Dauerläufe klappen mittlerweile total easy. Ich bin schon an 2 Sonntagen 22 km mit über
600 Höhenmetern in ziemlich genau 2h gelaufen. Damit bin ich schon sehr zufrieden. Auch konnte ich von 3 Trainingstagen in der Woche auf 5 erhöhen. Mit Muskelkater
hab ich auch nichts mehr zu tun, daher verläuft die Regeneration nach der Belastung auch deutlich schneller. Also es geht voran, aber bis zum 4 er Schnitt über 10 km ist 
noch einiges zu tun. Hauptsache es bleibt der Spass an der Sache! Aller Neuanfang ist schwer, man muss Geduld haben. Ich erfreue mich an meinen kleinen Fortschritten
und mit einem konkreten Ziel vor Augen ist man auch viel motivierter im Training.

12.09.2012

Ich laufe wieder!!!

Angefangen habe ich genau 8 Wochen nach der Geburt mit 40 min Dauerlauf im flachen, da musste ich noch zwei Gehpause einlegen. Danach hatte ich zwei Tage so heftig
Muskelkater, dass ich pausieren musste. Am 3. Tag, ein Wunder ist geschehen, konnte ich 5 profilierte km in 31 min durchlaufen. Danach habe ich wieder 2 Tage pausiert aus
Vernunft und bin vergangenen Samstag profilierte 7 km in 41:20 min gelaufen. Die Strecke beinhaltet 2 lange Anstiege und ist ansonsten mehr wellig als flach. Einen Tag später
 am Sonntag bin ich die Strecke wieder gelaufen in 41:35. Etwas langsamer. Dann hab ich Montag und Dienstag pausiert und bin heute (Mittwoch) die gleiche Strecke direkt mal
 3 min schneller gelaufen, so kann es weitergehen!!! Mir macht das Laufen wieder Spass und ich bin hoch motiviert, denn mein neues Ziel lautet: Silvesterlauf in Bonn!!!

Ich bin gespannt mit welcher 10 km Zeit ich das Jahr beenden werden. Eines ist jedoch sicher, es wird eine Jahresbestzeit für mich, denn es wird der erste und letzte 10 km Lauf
 in 2012 sein :-) So und nun wird schön weiter trainiert, damit die Zeit halbwegs gut aussieht.

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01.08.2012

Nun ist unsere kleine Ina 3,5 Wochen alt und macht uns alle sehr glücklich

Der grosse Bruder ist ebenfalls sehr stolz. Dennoch ist der normale Alltag wieder eingekehrt. So waren Ina und ich schon gemeinsam in Siegburg und haben meine
Trainingsgruppe geleitet, siehe auch

http://www.laz-sport.de/132.0.html?&tx_ttnews[tt_news]=1548&tx_ttnews[backPid]=9&cHash=b46f260951

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Die Laufschuhe habe ich noch nicht geschnürt und werde damit auch noch warten! Erstmal wird in aller Ruhe Olympia angeschaut und ich bin so gespannt wie unsere
 deutschen Leichtathleten abschneiden werden! Ich Drücke allen die Daumen.

 

15.07.2012

Am Sonntag 08.07.2012 um 14 Uhr ist unsere Tochter Ina Marlen Günther geboren. Sie ist kerngesund und mir geht es auch sehr gut.

Mich hat so manche Mail erreicht, wo es um das Thema Laufen geht. Also noch denke ich keine Sekunde ans Laufen und ich will mich auch erstmal noch ausruhen und
 schonen, eh ich wieder mit dem Training anfange. Noch beschäftige ich mich damit nicht. Erstmal geniesse ich noch ausgiebig die Zeit mit der kleinen Ina und dem grossen Luca

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05.06.2012

KSTA-3.6.

Ja, dieses Jahr habe ich den Weg frei gemacht beim Siegburger HIT Sportsonntag, aber nächstes Jahr möchte ich gerne wieder mitlaufen, ob es dann wieder für den
Sieg reichen kann, ist unwichtig, Hauptsache ich bin 2013 dabei!!!!

Mit 2 Kindern wird es sicher nicht einfacher mit dem Training, aber ich bin guter Dinge, dass ich das meistern kann und werde!

Ansonsten geht es mir soweit ganz gut, die letzten 4 Wochen bis zum Termin. Jetzt wird es langsam spannend, weil man ja nicht weiss, wann es los geht . Ich hoffe, dass die
 Kleine schon im Juni auf die Welt kommt, ich bin doch so gespannt auf meine Tochter. Mein Sohn hat seine Schwester zu seinem Geburtstag am 07.07. eingeladen! Ich hoffe,
 sie nimmt die Einladung nicht so genau und kommt am gleichen Tag.

25.05.2012

Jetzt bin ich in der 35. Schwangerschaftswoche, mir geht es sehr gut, aber an Laufen ist nicht mehr zu denken. Selbst lange Spazieren geht nicht, weil die Kleine schon
tief im Becken liegt und kräftig nach unten drückt. Ich habe etwas Bedenken, dass sie zu früh auf die Welt kommt, daher ist momentan schonen angesagt. Allerdings fehlt
mir die Lauferei überhaupt nicht, ich geniesse die Pause und weiss ja, wofür die Pause ist.

Mein Mann und ich haben ein Wochenende in Hamburg verbracht, was sehr schön war und uns gut getan hat. Nun dauert es nicht mehr lange, dann ist neues Leben
im Haus und sicher wird es für uns alle eine Umstellung, aber wir freuen uns schon mächtig auf das Kind. Auch unser Sohn Luca spricht sehr oft von seiner Schwester
und was er alles mit ihr machen möchte.

Nach wie vor leite ich die Trainingsgruppe, bis Ende Juli noch Donnerstag um 18 Uhr und ab August dann jeden Mittwoch 18 Uhr im Siegburger Stadion. Die Gruppe
ist kräftig gewachsen, längst nicht mehr so übersichtlich wie im Winter. Aber mit mehr Leuten macht es natürlich auch mehr Spass und wir freuen uns über jedes neue Gesicht!!!!

Ich wünsche Euch allen schöne Pfingsttage und melde mich bei Gelegenheit wieder.

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09.03.2012

Vergangenen Sonntag war ich in Leverkusen als Betreuerin beim Bayerkreuzlauf. Einige Athleten aus meiner Trainingsgruppe sind gestartet. 2 Leute sind Bestzeit über
10 km gelaufen. Das hat mich sehr gefreut. Seit September 2011 betreue ich die Gruppe Donnerstags 18 Uhr im Siegburger Stadion und mir macht das nach wie vor sehr
viel Spass. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich es genossen habe, keinem Wettkampfdruck ausgesetzt zu sein und mir total entspannt die verschiedenen Läufe ansehen
 konnte.

Meine Vereinskollegin und zweifache Mutter Christl Viebahn ist erneut Bestzeit über 10 km gelaufen (35:20). Sie motiviert mich unheimlich und ich hoffe, dass ich alles auch
 so gut geregelt bekomme wie sie.  Wir haben sehr viel Kontakt. Als sie nach der Geburt Ihres 2. Sohnes wieder mit dem Laufen begann, habe ich sie beraten und auch
gezogen bei den ersten Wettkämpfen, wie z.B. beim HM in Windhagen 2011 oder beim Spicher Zehner 2011. Nun berät mich Christl, damit ich in der Schwangerschaft
 fit und gesund bleibe.

Mein kleiner Untermieter bzw. wie es aussieht die kleine Untermieterin wiegt nun 500 Gramm und turnt und tobt ordentlich. Das merkt man schon sehr gut und das ist
nicht immer angenehm. Luca freut sich auf seine Schwester und auf seine Aufgabe als grosser Bruder!

Laufen wird immer langsamer, momentan laufe ich noch im 6:30 min/km Schnitt, ca 7 km. Wobei ich die 7 km nicht immer durchlaufe, ich lege auch zwischendrin mal
Gehpausen ein. Kommt immer darauf an, wie profiliert die Laufstrecken sind. Flaches Gelände ist kein Problem, aber berghoch laufen ist nicht mehr möglich,
da bekomm ich direkt Atemnot :-)

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sportlerehrung_2012_61_2012Sportlerehrung am 13.01.2012 in Siegburg 

Durch meinen Titel der Westdeutschen Strassenlaufmeisterin über 10 km Frauen Hauptklasse und selbiges bei den Nordrhein
Strassenlaufmeisterschaften wurde ich zur Sportlerehrung nach Siegburg eingeladen. Dort waren noch einige andere Athleten
vom LAZ Puma Troisdorf/Siegburg jetzt LAZ Puma Rhein-Sieg. Es hat viel Spass gemacht. Das Jahr 2012 hat für mich andere
 Prioritäten aber in 2013 möchte ich gerne wieder an alte Bestzeiten und Erfolge anknüpfen bzw versuchen weiter zu kommen.
 Gerade im Bereich Halbmarathon und Marathon bin ich noch lange nicht am Ende meiner Möglichkeiten angelangt.

Daher hoffe ich, dass ich so nette Veranstaltungen wie Sportlerehrungen noch häufiger erleben darf.

Ansonsten wächst natürlich der Bauch, meine Dauerläufe werden immer langsamer und ich weiss nicht mehr wie es sich anfühlt
schnell zu laufen. Mittlerweile habe ich mich auch daran gewöhnt, für 10 km 60 min unterwegs zu sein. Vor einigen Wochen fiel mir
 die Umstellung zu dem langsamen Laufen noch sehr schwer, ich habe es vermisst mich so richtig auszupowern und mit einer
 hohen Geschwindigkeit durch den Wald zu sausen. Aber seit Dezember sehe ich das anders, ich bin einfach froh, dass ich noch
 so unbeschwert und mit viel Freude laufen kann. Ich bin gespannt wie lange ich das noch kann, wenn ich nicht mehr laufen kann,
werde ich walken, Hauptsache raus an die frische Luft und bewegen!

 

05.01.12 Wieder Nachwuchs im Olympiajahr!

Mein Sohn Luca wurde Anfang Juli 2008 geboren, noch bevor die Olympischen Spiele in Peking stattfanden. Anfang Juli 2012 noch bevor die Olympischen Spiele in London
beginnen, wird sein Geschwisterchen auf die Welt kommen. Wir freuen uns sehr darauf. Daher habe ich mir für das Jahr 2012 natürlich vor allem viel Gesundheit gewünscht,
 für mich und meine Familie. Das wünsche ich Euch von Herzen auch. Gesundheit ist das Allerwichtigste, bei allen Zielen die man sich für das neue Jahr gesetzt hat.

Mir geht es jetzt im 4. Monat meiner Schwangerschaft sehr gut, ich gehe noch immer laufen. Natürlich nicht mehr in dem Umfang wie vorher, ich mache nur noch
Gesundheitssport, das heisst ca 3 mal die Woche 40-60 min langsames joggen. Ich kann zwar noch 5 min/km laufen, das mache es aber nicht, weil ich nicht weiss,
wofür das gut sein soll. Der Grund warum ich überhaupt noch laufe, ist die frische Waldluft die mir und dem Baby gut tut. Ich geniesse es noch laufen zu können,
 mir macht es Spass und hinterher fühle ich mich einfach viel besser.

Meine Trainingsgruppe Mittwochabend entwickelt sich ebenfalls prächtig. Eigentlich wollte ich ja die 50 min Läufer trainieren, nun habe ich fast ausschliesslich
40 min Läufer/innen. Annette Geiken aus meiner Gruppe hat im Dezember 2011 den Siebengebirgsmarathon gewonnen und an Silvester wurde sie 3. Frau in Bonn.
Das freut mich natürlich sehr. Auch alle anderen der Gruppe haben sich deutlich verbessert, das alles erreichen wir mit sehr viel Freude beim Training.
Jeden Donnerstag freue ich mich auf die Gruppe und ich freu mich natürlich auch, wenn wir neue Gesichter dazu bekommen.

Jeden Mittwoch 18 Uhr im Walter Mundorf Stadion in Siegburg.