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3. Platz WHK in 3:30:41  ( Halb : 1:48:03 ) Gesamtplatz 21 von 485 Frauen

Der Verein 2007

und hier Marlen´s Kommentar :

BM 14

Der Tag fing alles andere als schön an. In Bonn angekommen regnete es und mir tat abwechselnd mal die rechte, dann die linke Oberschenkelmuskulatur weh. Letztes Jahr in Köln bei meinem ersten Marathon, war ich mir vorher sicher, ich würde im Ziel ankommen. Dieses Mal bei meinem 2. Marathon war ich mir da gar nicht sicher. Das Training die gesamten letzen 4 Wochen verlief alles andere als tadellos.

Auf meinem linken Arm habe ich mir einen Zeitplan geschrieben, dieser lief auf 3:34 im Ziel hinaus. Das war mein großer Traum für diesen Tag! 9.45 Uhr fiel dann endlich der Startschuss und die Nervosität verflog jeden Kilometer mehr. Bis Kilometer 10 war ich langsamer als es auf meinem Zeitplan stand. Aber das war mir da noch egal. Also habe ich mich bei der nächsten Verpflegungsstation sogar noch am Dixi Klo angestellt. Da habe ich circa 3 Minuten verloren und lag nun zeitlich ziemlich zurück. Daraufhin habe ich an Tempo zugelegt. Bei Km 15 lag ich schon wieder ganz gut im Zeitplan und bei KM 20 war ich dann sogar 1 Minute zu schnell. Es lief ab da alles wie geschmiert. Meine Beine waren total locker und erschöpft war ich noch lange nicht. Bei Km 30 war ich dann sogar 2 min schneller, als es mein Zeitplan erlaubte. Ein Läufer neben mir sagte, dass was du jetzt zu schnell bist, legst Du nachher doppelt und dreifach wieder drauf. Aber das nahm ich in Kauf, ich fühlte mich gut und sah keinen Grund zu bremsen. Bei Km 34 angekommen sagte der Moderator zu den Zuschauern am Straßenrand: „und wieder kommt eine schnelle Frau mit der Startnummer 988 und führt eine Herde Männer an.“ Er meinte mich und das motivierte. Ab dem Moment war ich permanent auf der Überholspur, ich traf viele Läufer wieder, die ich Anfangs schon gesehen hatte. Ein Blick auf die Uhr bei Km 35 war sehr beruhigend, denn ich war noch immer 2 min schneller, als es auf meinem Arm stand. Das bedeutete ich wurde nicht langsamer. Allmählich merkte ich zwar die Müdigkeit in meinen Beinen, aber das war noch nicht dramatisch und so weit war es ja auch nicht mehr. Also habe ich das Tempo bis KM 40 beibehalten und das Ziel rückte immer näher. Die Freude wurde groß und ich wurde noch schneller. Im Ziel war ich dann nicht mehr 2 min, sondern 4 min schneller als geplant und hatte eine Endzeit von 3:30:41.

 

Ich freue mich über den Eintrag
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MarlenfliegtinsZiel

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