Es war mal wieder soweit, ich wollte einen Halbmarathon laufen. Geschenkt wird einem der Sieg nie, bei einer großen Verantstaltung wie dem GAG Halbmarathon in Köln schon gar nicht. Ganz im Gegenteil!!! An der Getränkestation habe ich diesmal Ellebogen ins Gesicht bekommen, weil der Mann neben mir, zuerst einen Becher Wasser ergattern wollte. Auf der Strecke war es teilweise sehr eng, denn die Marathonläufer sind gemeinsam mit den Halbmarathonläufern gestartet. So befanden sich ca 2000 Läufer auf den teilweise schmalen Wegen.
Aber ich fang mal beim Start an, dieser sollte um 8:45 Uhr erfolgen. Alle standen warm gelaufen an der Startlinie und es hieß der Start verzögert sich um 15 min. 9.00 Uhr das gleiche Bild, alle stehen am Start und wieder heißt es der Start verzögert sich um 15 min. 9:20 Uhr durften wir dann endlich starten. Ich habe wirklich lange gebraucht um in mein Tempo zu finden, die ersten 5 km fielen mir richtig schwer. Man konnte nicht so richtig gleichmäßig laufen, weil man immer wieder von kleinen Anstiegen, ständigen Kurven, Schotterwegen und Richtungsänderungen unterbrochen wurde. Bei km 8 war ich dann endlich warm und ich begann mich an die Spitze des Frauenfeldes zu setzen. Bis dato war ich eine ganze Ecke zurück und lief auf Platz 3. Bei km 10 war ich dann erste, hatte aber noch 3 Verfolgerinnen im Schlepptau, die ich nicht mitziehen wollte. Also musste ich einige schnelle Kilometer einlegen um mir Luft zu verschaffen. Das hat auch alles wunderbar geklappt. Bei km 15 war ich in einer Männergruppe und 200 m hinter mir keine Läufer in Sicht. Die Tempoverschärfung hat ein große Lücke erschaffen. Bis ins Ziel wurden immer wieder mal Brücken überquert und ich hatte schon Arbeit das Tempo zu halten. Denn langsam wurde ich müde.

Aber das frühe Aufstehen hat sich gelohnt mit dem ersten Platz bei den Frauen. Mit meiner Zeit von 1:25:34 bin ich auch zufrieden. Denn die letzten Wochen habe ich nicht viel trainiert, sondern eine kleine Sommerpause eingelegt. Seit 2 Wochen mach ich wieder mehr und muss mich an die höheren Umfänge erst wieder gewöhnen.

Hier ein kleiner Auszug aus der EL der Frauen:

 1. Günther, Marlen (GER)1:25:34

 2. Dickson, Suran (GBR) 1:26:29

 3. Wald, Inka (GER) 1:26:58

 4. Mollnhauer, Stefanie (GER) 1:28:56

 

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