30.01. 15 km Insellauf in Königswinter
Das war heute nix. Bei -8 Grad zum Start habe ich schon ein komisches Gefühl im Bauch. Einfach ignorieren und rennen. Jeder km deutlich unter 3:50 min/km. Alles gut, bis auf meinen Bauch. Der tut weh, fühlt sich an wie leichte Seitenstechen. Bei km 4, wo ich noch vor der späteren Siegerin Thurid Buch laufe, nehm ich das Tempo etwas raus. Aber es wird immer schlimmer. Ich muss aussteigen und hocke schmerzgekrümmt im Gebüsch. Alle rennen vorbei und gucken komisch. Die 4. Frau ist nun auch vorbei. Ich überlege, zurückzulaufen zum Start und entscheide mich aber für das Rennen.
Von hinten rolle ich das Feld wieder auf, nur langsam. Da die Schmerzen zwar erträglich aber nicht weg sind. Irgendwann habe ich mich auf Platz 2 vorgearbeitet und erreiche nach 1 h das Ziel. Auf der einen Seite erfreut, dass ich nicht aufgegeben habe, auf der anderen Seite bitter enttäuscht, da ich weiß, was im Moment geht. Reine eigene gestoppte Laufzeit ist 58:20 min. Das Tempo habe ich deutlich reduziert zum Ende. Wären die Schmerzen nicht gewesen, so wäre einiges mehr drin gewesen. Im Ziel sagt mir Birgit Lennartz, dass es wahrscheinlich die Milz ist, die mir Schmerzen bereitet und das es nicht ungewöhnlich ist bei minus Temperaturen. Auch im Training ist mir das schon aufgefallen, dass ich bei minus Temperaturen immer Probleme habe und schnell Seitenstechen bekomme. Aber das es so schlimm werden kann, war mir neu. Nun hoffe ich, dass doch langsam mal der Frühling kommt. Bitte kein Frost mehr.
Immer dieses wäre, wenn und hätte. Ich mag das ja gar nicht. Ich hoffe beim nächsten Mal kann ich wieder ohne hätte, wenn und aber berichten :-)
Attacke, es geht weiter!!!!!!!!!!!